Sonntag, 22. Februar 2026

Wiener Symphoniker / Viotti, 22. Februar 2026, Konzerthaus

Ich war leider durch ein Verkühlung etwas gehandicapt. Es gab aber genug laute Stellen zum Schnäuzen und Husten. Der Bach war ziemlich fad und sie waren auch etwas auseinander, Der unmittelbar anschließende Schostakowitsch sehr schön. Doppeltes Blech! Ziemlich laut - Zitat "Im Musikverein hätte es uns weggeblasen"
Das Blech und das Schlagzeug toll, die Streicher sehr gut, hatte unglaublich heikle Stellen

Der Dirigent als einziger im Frack 



  • Wiener Symphoniker
  • Lorenzo ViottiDirigent
  • Barbara RettModeration

Programm

  • Johann Sebastian Bach

    Chaconne (Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo) (Bearbeitung für Orchester: Hideo Saito) (1720)

  • Pause

  • Dmitri Schostakowitsch

    Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader« (1941)

Carmen, 21. Februar 2026, Staatsoper

1. Abend der Serie

Der Abend war ein guter. Getragen von ausgezeichneter Musik (ist wohl bekannt) aber auch schön dirigiert von Yves Abel. Der Star war wohl Beczala, er steigerte sich und der Schluß war phänomenal.
Karkacheva begann besser und ließ dann doch ein wenig nach. Markov mit kernigem Bariton ein bisserl ein "Krawattlbariton", passt aber gut zur Rolle. Bondarenko sang ihre erste Arie sehr schön, die zweite zu scharf. Die Mädels im Kartenterzett sehr nett, da war Karkacheva nicht gut. Die Herren ordentlich.

Inszenierung (außer dem ersten Akt) erfreulich gut.


Besetzung am
21. Februar 2026

Escamillo, Toreador

Frasquita

Mercédès

Moralès, Sergeant

Remendado

Lillas Pastia

Frédéric Machto

Musikalische Leitung

Inszenierung

Szenische Einstudierung

Joan Anton Rechi

Bühne

Alfons Flores

Kostüme

Mercè Paloma

Licht

Alberto Rodriguez Vega

Mittwoch, 18. Februar 2026

Jess-Trio-Wien, 18. Februar 2026, Mozartsaal

Das wahrscheinlich beste Konzert, dass ich von ihnen erlebt habe. Sie waren auch sehr emotionell: Das Beethoven-Trio war das Siegerstück von jugend musiziert 1974 (ex aequo gem. mit dem Hagen Quartett).
zur ersten Mal das Schubert-Trio  das letzte Stück ihrer Amerika-Tournee 1978 gespielt.

Brilliant und perfekt zusammenpassend, mit unglaublich viel Emotion und Gefühl, technisch auch besser.  

Daher auch keine Zugabe

  • Jess-Trio-Wien
  • Elisabeth Jess-KropfitschVioline
  • Stefan Jess-KropfitschVioloncello
  • Johannes Jess-KropfitschKlavier

Programm

  • Ludwig van Beethoven

    Klaviertrio c-moll op. 1/3 (1793)

  • Franz Schubert

    Klaviertrio B-Dur D 898 (1827 um)

Dienstag, 17. Februar 2026

Friedrich Cerha zum 100. Geburtstag, 17. Februar 2026, Mozartsaal

 Ein gelungener Abend, lauter schöne Sachen, das Chorwerk zu Beginn hat mir am besten gefallen, das Klarinettenstück nicht so gut. Alles ausgezeichnet interpretiert!-

Ein Gewinn dieser Abend





  • Company of Music
  • Johannes HiemetsbergerLeitung
  • Boulanger Trio
  • Birgit ErzVioline
  • Ilona KindtVioloncello
  • Karla HaltenwangerKlavier
  • Andreas SchablasKlarinette
  • Janna PolyzoidesKlavier
  • Klangforum Wien
  • Sophie SchafleitnerVioline
  • Annette BikVioline
  • Dimitrios PolisoidisViola
  • Paul BeckettViola
  • Benedikt LeitnerVioloncello
  • Andreas LindenbaumVioloncello

Programm

  • Friedrich Cerha

    Zehn Rubaijat des Omar Chajjam (1949–1955)

    Fünf Sätze für Violine, Violoncello und Klavier (2007–2008)

  • Pause

  • Friedrich Cerha

    Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier (2009)

    Acht Sätze nach Hölderlin-Fragmenten (1995)


Montag, 16. Februar 2026

Hauskonzert Restrepo/Cardono, 14. Februar 2026, Florentine Helbich

Sehr gelungenes Spiel von dem jungen Geiger und Pianisten. Schöne intoniert und fein interpretiert!

Tomás Restrepo, Geige
Juan Pablo Cardono, Klavier











Samstag, 14. Februar 2026

Sitkovetsky Trio, 13. Februar 2026, Mozartsaal

Leider ein relativ schlecht besuchtes Konzert. Der Haydn sehr schön, endlich wieder Klassik. Das Trio von Chaminade war recht gut, obwohl es sehr gut gespielt wurde - doch nicht auf der Höhe. Der Brahms gelungen, das Beste war die Zugabe (nach zwei beleibten Stücken etwas Leichtes)

Mir hat die Pianistin am besten gefallen. 

Der Kritiker ging wieder einmal zur Pause - er hat das Beste versäumt!

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  • Sitkovetsky Trio
  • Alexander SitkovetskyVioline
  • Isang EndersVioloncello
  • Wu QianKlavier

Programm

  • Joseph Haydn

    Klaviertrio G-Dur Hob. XV/25 »Zigeunertrio« (1795 um)

  • Cécile Chaminade

    Klaviertrio a-moll op. 34 (1887)

  • Pause

  • Johannes Brahms

    Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 (1880–1882)


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    Zugabe:

  • Ludwig van Beethoven

    3. Satz: Allegretto ma non troppo (Klaviertrio Es-Dur op. 70/2) (1808)


Freitag, 13. Februar 2026

Wiener Symphoniker / Kobekina / Spinosi, 12. Februar 2026, Konzerthaus

Ein schräges Konzert, aber es wird am nächsten Tag für Schüler unter dem Titel "Unter Saus und Braus" wiederholt. Daher die kurzen wilden Stücke am Ende beider Teile.
Kobekina spielt toll, das Gulda-Konzert ist wahrlich gespickt mit Schwierigkeiten. Gulda hat sich überall bedient. Der Vivaldi verstärkt durch elektrische Gitarren und Solo-Geige war wild.
Nach der Pause der witzigste Haydn, toll gespielt und dirigiert. Man merkt (positiv), dass Spinosi von der alten Musik kommt. 

  • Wiener Symphoniker
    Anastasia Kobekina
    Violoncello
    Jean-Christophe Spinosi
  • Dirigent

Programm

  • Friedrich Gulda

    Konzert für Violoncello und Blasorchester (1980)

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    Zugabe:

  • Johann Sebastian Bach

    Prélude (Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo) (1720 ca.)

  • Jean-Christophe Spinosi

    Tribute to Eddie Van Halen & Antonio Vivaldi

  • Pause

  • Joseph Haydn

    Symphonie C-Dur Hob. I/82 »L'Ours« (1786)

  • Alan Silvestri

    Suite (Musik zu »Back to the future«, Regie: Robert Zemeckis, USA 1985) (1985)