Montag, 16. Februar 2026

Hauskonzert Restrepo/Cardono, 14. Februar 2026, Florentine Helbich

Sehr gelungenes Spiel von dem jungen Geiger und Pianisten. Schöne intoniert und fein interpretiert!

Tomás Restrepo, Geige
Juan Pablo Cardono, Klavier











Samstag, 14. Februar 2026

Sitkovetsky Trio, 13. Februar 2026, Mozartsaal

Leider ein relativ schlecht besuchtes Konzert. Der Haydn sehr schön, endlich wieder Klassik. Das Trio von Chaminade war recht gut, obwohl es sehr gut gespielt wurde - doch nicht auf der Höhe. Der Brahms gelungen, das Beste war die Zugabe (nach zwei beleibten Stücken etwas Leichtes)

Mir hat die Pianistin am besten gefallen. 

Der Kritiker ging wieder einmal zur Pause - er hat das Beste versäumt!

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  • Sitkovetsky Trio
  • Alexander SitkovetskyVioline
  • Isang EndersVioloncello
  • Wu QianKlavier

Programm

  • Joseph Haydn

    Klaviertrio G-Dur Hob. XV/25 »Zigeunertrio« (1795 um)

  • Cécile Chaminade

    Klaviertrio a-moll op. 34 (1887)

  • Pause

  • Johannes Brahms

    Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 (1880–1882)


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    Zugabe:

  • Ludwig van Beethoven

    3. Satz: Allegretto ma non troppo (Klaviertrio Es-Dur op. 70/2) (1808)


Freitag, 13. Februar 2026

Wiener Symphoniker / Kobekina / Spinosi, 12. Februar 2026, Konzerthaus

Ein schräges Konzert, aber es wird am nächsten Tag für Schüler unter dem Titel "Unter Saus und Braus" wiederholt. Daher die kurzen wilden Stücke am Ende beider Teile.
Kobekina spielt toll, das Gulda-Konzert ist wahrlich gespickt mit Schwierigkeiten. Gulda hat sich überall bedient. Der Vivaldi verstärkt durch elektrische Gitarren und Solo-Geige war wild.
Nach der Pause der witzigste Haydn, toll gespielt und dirigiert. Man merkt (positiv), dass Spinosi von der alten Musik kommt. 

  • Wiener Symphoniker
    Anastasia Kobekina
    Violoncello
    Jean-Christophe Spinosi
  • Dirigent

Programm

  • Friedrich Gulda

    Konzert für Violoncello und Blasorchester (1980)

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    Zugabe:

  • Johann Sebastian Bach

    Prélude (Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo) (1720 ca.)

  • Jean-Christophe Spinosi

    Tribute to Eddie Van Halen & Antonio Vivaldi

  • Pause

  • Joseph Haydn

    Symphonie C-Dur Hob. I/82 »L'Ours« (1786)

  • Alan Silvestri

    Suite (Musik zu »Back to the future«, Regie: Robert Zemeckis, USA 1985) (1985)

Kammerorchester Basel / Dovgan / Lazarova, 11. Februar 2026, Konzerthaus


 


Ein netter  Abend. Die Pianistin Lazarova sehr jung, aber sehr gut. Ruhig und fließend. Die Dirigentin leider je fuchtel, desto schlecht. Auch war die Werkauswahl für ein Kammerorchester nicht wirklich passend, die klein besetzten Streicher gingen unter!
Das Clara Wieck Konzert ein nettes Jungendwerk, die Symphonie von Emilie Meyer hat sehr gut gefallen, überraschend  schön. Schumann glänzte durch die gute Pianistin.

Die Zugabe hat sie wunderschön gespielt! 

  • Kammerorchester Basel
  • Alexandra DovganKlavier
  • Delyana LazarovaDirigentin

Programm

  • Clara Schumann

    Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 7 (1835/1836)

  • Emilie Mayer

    Symphonie Nr. 4 h-moll (1851)

  • Pause

  • Robert Schumann

    Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54 (1841–1845)

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    Zugabe:

  • Frédéric Chopin

    Mazurka a-moll op. 17/4 (1832–1833)

Mittwoch, 11. Februar 2026

Der Rosenkavalier, 10. Februar 2026, Volksoper

Wir waren schon in dieser Inszenierung,  die mir sehr gut gefällt. Der dritte Akt ist halt ein bisserl komisch, da er in einer Bar spielt und nicht in einem Separée. 

Sehr gut dirigiert und stimmungsvoll vom Orchester musiziert. Die Sänger der großen Rollen alle sehr gut. Mir hat Martin Winkler als Ochs mit seinem rauhen Bass sehr gut. Sehr schön Hedwig Ritter als Marschallin, noch sehr jung (31), jünger als ihre Rolle. Ein sehr burschikoser Octavian, mit "männlicher" Stimme, ein glockenhelle Urqhuart als Sophie. Norbert Ernst ein Luxus-Valzacchi, Markus Eiche detto als Faninal, seine Leitmeritzerin Steinsky sehr scharf (sie ist als Hexe viel besser).
Lustige "drei adelige Weisen"

Besonders gelungen ein echt schwarzer Mohammed!

siehe auch: conbrio


Besetzung

Bühnenbild
Johannes Leiacker
Kostüme
Dagmar Morell
Choreinstudierung 2025/2026
Roger Díaz-Cajamarca
Choreinstudierung 2025/2026
Holger Kristen
Dramaturgie
Christoph Wagner-Trenkwitz
Die Feldmarschallin
Hedwig Ritter
Baron Ochs auf Lerchenau
Martin Winkler
Herr von Faninal
Markus Eiche
Sophie, seine Tochter
Lauren Urquhart
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Ulrike Steinsky
Ein Polizeikommissär
Daniel Ohlenschläger
Haushofmeister der Marschallin
James Park
Haushofmeister bei Faninal
Carsten Süss
Ein Sänger
David Kerber
Erste adelige Waise
Birgid Steinberger
Zweite adelige Waise
Renate Pitscheider
Dritte adelige Waise
Annely Peebo
Eine Modistin
Chelsea Guo
1.Lakai/1.Kellner
Gustavo Quaresma
2.Lakai/3.Kellner
Thomas Plüddemann
3.Lakai/2.Kellner
David Busch
4.Lakai/4.Kellner
Heinz Fitzka
Mohammed
Jakob Mamming
Leopold, Leiblakai des Ochs von Lerchenau 

Samstag, 7. Februar 2026

Luisa Miller, 7. Februar 2026, Staatsoper

 Musikalisch weitgehend gelungen, Inszenierung blöd uns fad!

Tagliavini hat seine Arie bravourös gemeistert, dann im zweiten Akt fehlte plötzlich die Tiefe, aber wahrscheinlich hinter Nadine Sierra der beste. Freddie de Tommaso eigentlich ziemlich eindimensional mit enger Stimme. Sushkova schlecht, ein krächzender Rabe. Petean ausgezeichnet, immer eine Bank, Sierra hat wunderschön interpretiert und gesungen, Manko ein starkes Vibrato bei hohen langen Tönen, wurde aber besser gegen Schluß. Rebordao ganz gut, Mimica schön, aber in keiner Phase nahm ich ihm den Bösewicht ab, viel zu brav.

Sehr herzig war der Teddybär (kleines Mädchen), allerdings warum?
Viele fade und blöde Regieeinfälle, die nichts zur Handlung beitrugen, eigentlich lächerlich

Besetzung am
7. Februar 2026

Musikalische Leitung

Inszenierung & Bühne

Philipp Grigorian

Kostüme

Vlada Pomirkovanaya

Choreographie

Anna Abalikhina

Licht

Franck Evin

Video

Patrick K.-H.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938, 6. Februar 2026, Volksoper

 Ein beklemmender Abend, wobei der 1. Teil intensiver war - dramaturgischer interessanter. Ausgezeichnet gespielt und auch gut gesungen. Ein wirklich gutes Stück, die Verquickung von Proben und "Wirklichkeit" funktioniert ausgezeichnet. 

Sehr gut inszeniert, viele gute Ideen, gute Einspielungen.





Besetzung

Regie, Text & Libretto
Theu Boermans
Bühnenbild
Bernhard Hammer
Choreographie
Florian Hurler
Video
Arjen Klerkx
Dramaturgie
Peter te Nuyl
Sounddesign
Martin Lukesch
Historische Beratung
Marie-Theres Arnbom
Musikalische Leitung
Keren Kagarlitsky
Alexander Kowalewski, Intendant
Marco Di Sapia
Ossip Rosental, Souffleur
Andreas Patton
Hugo Wiener, Autor
Florian Carove
Fritz Löhner-Beda, Librettist
Carsten Süss
Kurt Herbert Adler, Dirigent
Lukas Watzl
Kurt Hesky, Regisseur
Jakob Semotan
Leo Asch, Bühne und Kostüm
Szymon Komasa
Bühnenmeister
Gerhard Ernst
Hulda Gerin (Miss Violet)
Johanna Arrouas
Viktor Flemming (Graf Uli von Kürenberg)
Ben Connor
Fritz Imhoff (Püringer)
Karl-Michael Ebner
Trudl Möllnitz (Franzi)
Alexandra Flood
Olga Zelenka (Resi)
Sofia Vinnik
Kathy Treumann (Anni)
Julia Koci
Walter Schödel (Werkmeister)
Nicolaus Hagg
Frida Hechy (Witwe Aloisia Bründl)
Ulrike Steinsky
Emil Kraus (Otto Binder)
Sebastian Reinthaller
Franz Hammer (Pepi Marisch, Briefträger)
Oliver Liebl
Kurt Breuel (Graf Ulrich von Kürenberg)
Kurt Schreibmayer
Johanna Kreuzberger (Amalasvintha von Kürenberg) / Mutter Wiener
Regula Rosin
Horst Jodl
Martin Enenkel
Fritz Köchl
Axel Herrig
Hans Frauendienst (Wirt Glöckerl)
Wolfgang Gratschmaier
Ensemble
Anja Štruc
Ensemble
Eva Prenner
Ensemble
James Park
Ensemble
Benedikt Berner