Freitag, 10. Juli 2026

Der kleine Prinz, 10. Juli 2026, Festspiele Reichenau

Eine wunderbare Adaption des Buches. Auch für Kinder sehr gut geeignet. Sehr fein gespielt, aufgelockert durch Klavierspiel - Schumann. 

Alle drei mit viel Einsatz und Spielfreude. Clara Wolfram gefiel mir besser als am Abend vorher.

 - Besetzung - 

Textfassung und Regie: Johanna Arrouas
Bühne & Kostüm: Alena Hoffmann
Licht: Marcus Loran
Produktion: Julia Wagner, Tina Schmidt

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Mit:

Skye MacDonald
Clara Wolfram

Alex Kapl


Reigen, 9. Juli 2026, Festspiele Reichenau

 

Copyright Lalo Jodlbauer

Sehr gute Aufführung, das neue kleine Haus passt wunderbar für solche Stück. Sehr gut inszeniert und gespielt.
Mir gefiel am besten Stefanie Dvorak und Alexa Henkel sowie Dietmar König. 

- Besetzung -

Regie: Alexandra Henkel & Dietmar König
Bühne & Kostüm: Dimitrij Muraschov
Maske: Isabella Gajcic, Dagi Sapina
Licht: Marcus Loran
Dramaturgie: Lisa Kerlin
Musik: Bernhard Moshammer
Produktionsleitung: Julia Wagner, Tina Schmidt
Regieassistenz: Lea Fucks
Regieassistenz & Abendspielleitung: Benjamin Klein

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Die Dirne: Therese Affolter
Der Soldat: Lukas Watzl
Das Stubenmädchen: Bettina Schwarz
Der junge Herr: Markus Freistätter
Die junge Frau: Alexandra Henkel
Der Ehegatte: Dietmar König
Das süße Mädel: Clara Wolfram
Der Dichter: Daniel Jesch
Die Schauspielerin: Stefanie Dvorak
Der Graf: Stefan Jürgens

Giuditta, 4. Juli 2026, Stadttheater Bad Hall

 


Copyright Stadttheater Bad Hall


Ein sehr schöner Abend - Wunderbar die beiden Hauptdarsteller!!
Christoph Gerhardus ist zum Tenor geworden, er beherrscht die Bühne:
Zitat Tanzler/onlinemerker:
Mit vollem Einsatz und strahlenden Höhen eroberte der aus Niederösterreich stammende Christoph Gerhardus mit seinem „Freunde, das Leben ist lebenswert“ gleich die Herzen der Zuseher, speziell der Damen. Der fesche junge Mann – Typ „Lieblingsschwiegersohn“ – begann erstaunlicherweise als Bariton, führt seine Stimme sehr wortdeutlich, hat auch eine ausgezeichnete Prosa, und meisterte die Tücken der Partie ohne Probleme tadellos. Auch er kein „Selbstdarsteller“, sondern punktend durch noble Bühnenpräsenz, war somit bestens zu seiner Partnerin passend! Bravo! 

Cinzia Zanovello ein schöne und sehr gut singende Giuditta, Sehr schön Küssen die Lippen
Eine ausgezeichnete Inszenierung und Fassung - sehr gut gekürzt
Das letzte Bild besonders schön und behutsam - trauriger Abschied fast zum Weinen
Das Buffo-Paar nett und unterhaltsam, Akkordeon hat super gepasst


sehr

Genesis Lopez da Silva (Anita) 
Alexandre Bianque Perrino      
Marie Büchele (Lolitta), 
Gerald Giedenbacher ( Butler/Lord), 
Josef Krenmair (Wirt/ Türsteher) 
Bernhard Walchshofer mit seinem Akkordeon 
Ernst Garstenauer 

Samstag, 4. Juli 2026

Jubiläumskonzert Schlosskapelle Schönbrunn, 3. Juli 2026, Schlosskapelle Schönbrunn

Sehr gelungenes Konzert, wobei mir das Utrechter Te Deum besonders gut gefallen hat - ein sehr schönes Werk. Die Solisten auch sehr gut, besonders die Altistin. Der Tenor hat bei einer Bach-Arie ein komplettes Black Out gehabt - kam aber wieder rein.
Tolle Leistung vom Dirigenten!
Die basso continuo Gruppe ausgezeichnet!




Jubiläums-Konzert 

J. S. BACH “Herz und Mund und Tat und Leben

” Kantate BWV 147 

G. F. HÄNDEL Utrechter Te Deum HWV 278 

Megumi Sakai Sopran ▪ Martina Hübner Alt Bernd Oliver Fröhlich Tenor ▪ Marcell Krokovay Bass
Chor und Orchester Schlosskapelle Schönbrunn
Leitung: Michał Kucharko 



​​Jubiläums-Konzert
J.S. Bach: Kantate 147
G.F. Händel: Utrechter Te Deum

Dienstag, 30. Juni 2026

Wiebke Lehmkuhl · Markus Poschner · Bruckner Orchester Linz, 30. Juni 2026, Stift St. Florian




St. Florian ist immer eine Reise wert. Poschner hat aus dem Bruckner Orchester ein erstklassiges Ensemble geformt. Die 3. Mahler ist ja ein Riesenbrocken und schwer zu spielen.
Aber es gelang alles ausgezeichnet. Vor allem der Klang des Fernorchesters sowie die tiefen Bläser profitierten von der Akustik. Wiebke Lehmkuhl sang betörend, der Chor bzw. die Chöre von hinten wunderschön, auch die Koordination klappte Chapeau. 

Zitat onlinemerker

Markus Poschner bringt alle Besonderheiten und Differenzierungen des Ausnahmewerkes überzeugend zum Ausdruck. Sei es die stilistische Abwechslung oder Ideenvielfalt der seltsamen Musik, ihre verschwenderische Phantasie, die eigensinnige Formenwahl, zuletzt alles zusammen einheitlich verschmolzen zu einer scheinbar von Mahler selbstgenannten „unversöhnlichsten“ Mischung melodischer, rhythmischer und harmonischer Elemente. Poschners gestenreiches Prachtvermögen setzt mit seiner gestalterischen Offenbarung auf Identifikation mit dem schöpferischen Geist Mahlers ohne persönliche Äußerlichkeiten. Da gibt es viel zu  entdecken bis zu geheimnisvollen Gedanken an den Hörer zu bringen. Überhaupt wenn eine akustische Rücksichtnahme bei Kirchenaufführungen – wie diesmal – keine geringe Rolle spielt. Noch kaum jemals habe ich ein Konzert ohne  den sonst unvermeidlichen Nachhall in solchen Räumen erlebt. Bei Poschner fand jeder Ton in jeder Lage seine richtige Stärke, erfahren lenkte er seine Dirigierkunst in allen Sätzen zu einer perfekten Wiedergabe. Vom Anfang an waren absolute Klanghoheit und präzise Artikulation zu entdecken, auch bekannte Lieblingsthemen, Anleihen aus eigenen oder Werken anderer Komponisten und Literaten, auch Nietzsches „Mitternachtslied“ aus „Zarathustra“, der altgriechische „Pan“, das „Bettlerlied“ aus Kinderkehlen( Landestheater Linz) und vom Frauenchor (Linzer Jeunesse und Hard Chor), zu all dem brauchte es und glänzte eine Riesenbesetzung.

Im mit weit über hundert Musiker besetzten Orchester mit acht Hörnern, dreifach besetztem Schlagzeug, zwei Harfen und vielen teils auch solistisch gefordertem Blech- und Holzbläserensemble. Nicht zu vergessen den Posthornbläser, der zum Sonderbeifall auf das Podium geholt wurde. Zum großen Triumph am Ende natürlich auch alle Mitwirkenden, aus denen die deutsche Mahler-Speziealistin Wiebke Lehmkuhl, die das berührende Altsolo „O Mensch! Gib acht!“ im Finalsatz innerlich berührend sang, herausragte. Als nach 17 Takten Musik bis zum anschwellenden D-Dur-Klangbad Poschner mit hochgestreckten Armen das Ende anzeigte, reagierte das Publikum lange still gebannt auf das Erlebte. Das Tor Mahlers in eine bessere Welt tat sich auf zur überirdischen Schönheit in eine bessere Welt. Lange darauf donnerte der Jubel lautstark aus den Kirchenbänken mit nicht Ende wollender Begeisterung.   

Georgina Szeless
Musikjournalistin

Besetzung

Wiebke Lehmkuhl Alt
Markus Poschner Dirigent
Hard-Chor Linz Frauenchor
Linzer Jeunesse Chor Frauenchor
Kinderchor des Landestheater Linz Knabenchor
Bruckner Orchester Linz

Programm

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 3 d-Moll
für Alt-Solo, Knabenchor, Frauenchor und Orchester

Freitag, 26. Juni 2026

Il trittico, 25. Juni 2026, Staatsoper


 Eine fade Inszenierung und sehr gute Besetzung.
Lorenzo Viotti hat in jeder der drei Opern den richtigen Ton getroffen. Ausgezeichnet Nicole Car in den Frauenrollen, am besten gefiel mir Ambrogio Maestri sowohl als gehörnter Ehemann als auch als Schicchi - eine Wucht von Mann. Violetta Urmana war ein wunderbar böse Fürstin, Luigi sehr schön, Wang auch gut, der Rest passend! Kein Ausfall! 


x c 


Il Trittico

Besetzung am Donnerstag 25. Juni 2026  

Il tabarro         

Michele            Ambrogio Maestri

Giorgetta          Nicole Car

Luigi     Arturo Chacón-Cruz *

*statt Arsen Soghomonyan

Tinca   Andrea Giovannini

Talpa   Dan Paul Dumitrescu

Frugola             Monika Bohinec

Ein Liederverkäufer  Hiroshi Amako

Ein Liebespaar            Ana Garotić    Andrew Turner

Musikalische Leitung              Lorenzo Viotti

Inszenierung  Tatjana Gürbaca

Bühne Henrik Ahr

Kostüme          Silke Willrett

Licht    Stefan Bolliger

Kostümmitarbeit        Carl-Christian Andresen


Suor Angelica              

Schwester Angelica  Nicole Car

Die Fürstin       Violeta Urmana

Die Äbtissin    Monika Bohinec

Die Lehrmeisterin der Novizen         Juliette Mars

Die Schwester Eiferin             Daria Sushkova

Schwester Genovieffa            Ileana Tonca

Die Schwester Pflegerin        Teresa Sales Rebordão

1. Almosensucherin Ana Garotić

Kostümmitarbeit        Carl-Christian Andresen

 

Gianni Schicchi          

Gianni Schicchi           Ambrogio Maestri

Lauretta, seine Tochter          Nicole Car

Zita, Base des Buoso              Violeta Urmana

Rinuccio, Neffe der Zita         Kang Wang

Gherardo, Neffe des Buoso Andrea Giovannini

Nella, seine Frau        Anna Bondarenko

Betto di Signa, Buosos Schwager   Jusung Gabriel Park

Simone, Buosos Vetter          Dan Paul Dumitrescu

Marco, sein Sohn       Attila Mokus

La Ciesca, Marcos Frau         Daria Sushkova

Maestro Spinelloccio, Arzt   Hans Peter Kammerer

Amantio di Nicolao, Notar   Simonas Strazdas

Pinellino, ein Schuster           Ferdinand Pfeiffer

Guccio, ein Färber     Michael Wilder


Mittwoch, 24. Juni 2026

Öffentliche Diplomprüfung Chordirigieren, 23. Juni 2026, Michaelerkirche


Drei Dirigenten, die schon viel im Einsatz sind, machen ihre Abschlußprüfung.
Mir hat am besten Fabio Lahass gefallen. Der Chor war gut, eine Sopranistin stach leider heraus. 
Bartion Greiter sehr gut, Sopran Kharaize scharf und laut, zuviel Vibrato

Das Requiem von Peter Cornelius (Barbier von Bagdad) war auffallend schön

Öffentliche Diplomprüfung Chordirigieren

Öffentliche Diplomprüfung Chordirigieren von Fabio Felsberger, Fabio Lahass und Brigitte Wurzer, alle Studierende von Alois Glaßner.

Programm

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem 
Fassung für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen
Sopran: Anna Kharaidze
Bariton: Emil Max Greiter
Klavier: Selim Mazari, Mijung Shin

Johann Sebastian Bach: Komm, Jesu, komm

Peter Cornelius: Requiem

Arvo Pärt: ...which was the son of...