Mittwoch, 28. Oktober 2026

Die Csárdásfürstin, 28. Oktober 2026, Musiktheater Linz

 Eine sehr gelungene Inszenierung von Enzinger. Unterhaltsam und gute Kostüme, zeitgemäß. 

Wunderbar gesungen von Stopinsek, bestens gespielt und sehr komisch Hartzendorf als Boni, meist sehr schön gesungen Leonhartsberger, eine richtige leicht piepsige Soubrette Jaeger.

Schwungvoll dirigiert von Reith

 

Die Csárdásfürstin

Leitung

Musikalische Leitung Daniel Reith

Inszenierung Thomas Enzinger

Choreografie Evamaria Mayer

Bühne Dieter Richter

Kostüme Götz Lanzelot Fischer

Dramaturgie Christoph Blitt

Chorleitung Franz Obermair

Besetzung

Leopold Maria Alfred Rauch

Anhilte Gotho Griesmeier

Edwin Ronald Matjaž Stopinšek

Komtesse Stasi Tina Josephine Jaeger

Graf Boni Káncsiánu Jonathan Hartzendorf

Sylva Varescu Manuela Leonhartsberger

Feri von Kerekes Christian Drescher

Azrael Martin Achrainer

Ensemble-Swing 

Beatriz Scabora

Bruckner Orchester Linz

Chor des Landestheaters Linz

Tanz

Tanzkompanie des Landestheaters Li


Jess-Trio-Wien, 28. Oktober 2026, Mozartsaal

 Ein erst vergnüglicher Beethoven, nicht besonders.

Dann ein ungemein intensiver und spannender Dvorak, sehr schön gespielt. Ein sehr nachdenkliches und dann wildes Stück.

 

Jess-Trio-Wien

Elisabeth Jess-Kropfitsch

Violine

Stefan Jess-Kropfitsch

Violoncello

Johannes Jess-Kropfitsch

Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven

14 Variationen für Klaviertrio Es-Dur op. 44 (1792 um)

 

Antonín Dvořák

Klaviertrio f-moll op. 65 (1883)

Sonntag, 25. Oktober 2026

Der fliegende Holländer, 25. Oktober 2026, Theater an der Wien

 © Matthias Baus


Uns hat die Inszenierung ausnehmend gut gefallen. Das ganze als Sentas Traum zu sehen, wobei die Traumhandlung in einem zweiten Raum hinter der Hauptbühne spielt, war sehr gelungen. Das erste Bild war richtig toll!
Nach einer recht faden Ouverture war es dann doch sehr spannend. Sängerisch teilweise durchwachsen. Am allerbesten waren die Damen des Schönberg-Chores. Noch nie habe ich ein so schönes Spinnerlied gehört!! Die Herren waren wohl zu wenig. 

Am besten waren Steuermann und Mary sowie dahinter Shanahan als Holländer. Daland gut, aber er schliff viele Töne an, Ambur Braid sang eine schöne Ballade, aber sonst recht schreiend, am ende schien mir, ging die Stimme weg!



Besetzung

Musikalische Leitung              Robert Jindra

Inszenierung und Licht           Philipp Stölzl

Szenische Neueinstudierung            Philipp M. Krenn

Bühne Philipp Stölzl  Conrad Moritz Reinhardt

Kostüm             Ursula Kudrna

Dramaturgie   Christian Schröder   

Daland              Wilhelm Schwinghammer

Senta  Ambur Braid

Erik       Cameron Becker

Mary    Ieva Prudnikovaite

Der Steuermann         James Ley

Der Holländer              Jordan Shanahan

Wiener Symphoniker

Arnold Schoenberg Chor (Leitung: Erwin Ortner)


Das Wienerlied und die Demokratie, 25. Oktober 2026, Bezirksmuseum Mariahlif

Ein sehr ambivalentes Vergnügen:

Die Wienerlieder - fast alles bekannte Schlager (außer eines vom Vater Hans Gerold) - wurden vom mittsiebziger Gerold sehr gut gesungen und interpretiert, der Pianist ausgezeichnet.
Allerdings waren die Beiträge von Ogris nicht nur linkssozialistische Propaganda bzw. Verherrlichung des "Roten Wien", sondern auch noch falsch und schlecht getextet sowie auch lähmend vorgetragen! Wissenschaftliche Fakten schauen anders aus!



Wolfgang Gerold und Willi Konstantin spielen Wienerlieder. Günther Ogris liefert dazu wissenschaftliche Fakten über das Leben in Wien.

Freitag, 23. Oktober 2026

Briana Molnar (Violoncello) & Bianca Minervini (Gitarre), 20. Oktober 2026, LMN - Psychiatrie Floridsdorf

 

Briana Molnar (Violoncello) & Bianca Minervini (Gitarre)

Beide spielten ein hübsches Programm, sehr gut, vor allem Bianca Minervini.
Wie immer Libertango!!

Programm

Ständchen – Schubert

Oblivion – Piazzolla

Yesterday – McCourtney/Lennon(Guitar Solo)

Viva la vida – coldplay

Can’t take my eyess off of you – Frankie Valli

A whole new World – Aladdin

I see the light – Tangled

Präludium 1. Cellosuite – Bach (Cello Solo)

Rain – Simply Three

Mazurka Apasuonada – Barrios (Guitar Solo)

Libertango – Piazzolla

Sonntag, 18. Oktober 2026

Die lustige Witwe, 18. Oktober 2026, Beethovensaal der Pfarre Heiligenstadr


 


Sehr unterhaltsam, spritzige und flotte Produktion!

Katharina Gebauer, der spiritus rector des Ganzen, ein wenig affektiert, Morten Frank Larsen schon ausgesungen und viel zu laut, Elisabeth Kirchner sicher die Beste des Abends, der rest ausgebildete Sänger und nicht aktiv
Der Damencoch sehr gut und lustig


Mitwirkende: Fritzsche, Hielscher; Gebauer, Larsen, Kirchner, Klein, Pinsker, Berndonner, Paches, Trimmel, Schark, Birnbauer, Grilz, Chor und Kinderchor des IOE

Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi, 18. Oktober 2026, Konzerthaus

 Die Ouvertüre von Mayer war sehr gut, aber nicht Weltklasse.

Lise de la Salle spielt herrlich, klar und mit seidenweichem Anschlag. Zugabe wunderschön. 

Die Eroica war dann großartig,  sehr schnell, viele unbekannte Details und Betonungen erfreuten, insbesondere die Pauke!!


  • Wiener Symphoniker
  • Lise de la SalleKlavier
  • Riccardo MinasiDirigent
  • Barbara RettModeration

Programm

  • Emilie Mayer

    Faust-Ouverture op. 46

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)

  • Pause

  • Ludwig van Beethoven

    Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803)

Federspiel, 14. Oktober 2026, Mozartsaal


ein wunderschöner Abend. 

Nach einer schönen Begrüßung durch Gaby Haffner, eine sehr berührende Rede von Matthias Naske.
Sehr schöne Moderation durch Federspiel, die ihr erstes Konzert für diese gab und weitere 10 Jahre Teil dieser Community waren!!

Sie spielen wirklich schöne und unterhaltsame Musik!

Sonntag, 11. Oktober 2026

Carmen, 11. Oktober 2026, Staatsoper

Ausgezeichnete Debuts von Stéphanie d'Oustrac und Nanasi. Sie hatte bei der Habanera noch Reserven, die aber dann vergessen wurden und dann sehr schön. Alagna ein toller José, wirklich ein dominanter Sänger, Escamillo offensichtlich indisponiert (er kam nicht zum Verbeugen) und wirklich schlecht . Florina Ilie als Einspringerin eine gute Micaela, Tonca und Markovic sehr nette Damen. Chor ausgezeichnet, vor allem der Kinderchor.

Sehr schwungvoll und spannend dirigiert von Nanasi

Wieder einmal wurde eine kurzfristige Umbesetzung nicht angesagt!!

Besetzung am
11. Oktober 2026

Carmen

Stéphanie d'Oustrac

Escamillo, Toreador

Micaëla

                          Florina Ilie

Frasquita

Mercédès

Moralès, Sergeant

Remendado

Lillas Pastia

Yta Moreno

Musikalische Leitung

Inszenierung

Szenische Einstudierung

Joan Anton Rechi

Bühne

Alfons Flores

Kostüme

Mercè Paloma

Licht

Alberto Rodriguez Vega

Simply Quartet, 9. Oktober 2026, Mozartsaal

Ein sehr starker Abend - der Mozart ein nachdenkliches Stück, wunderbar zart und einfühlsam gespielt. Der Lutoslawski wurde mir nicht lang, trotz 25 Minuten. Mendelssohn ist halt immer toll, vor allem wenn er mit so viel Elan und Schwung gespielt wird.
Ein toller Abend

Leider hört die Primgeigerin auf, aber sie suchen schon Ersatz

  • Simply Quartet
  • Sueye ParkVioline
  • Antonia RankersbergerVioline
  • Xiang LyuViola
  • Ivan Valentin Hollup RoaldVioloncello

Programm

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Streichquartett d-moll K 417b (1783)

  • Witold Lutosławski

    Streichquartett (1964)

  • Pause

  • Felix Mendelssohn Bartholdy

    Streichquartett D-Dur op. 44/1 (1838

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Wiener Symphoniker / Chan, 7. Oktober 2026, Konzerthaus



Sehr schön, tolles Stück. Interessant die Hörperspektive, wenn das Orchester vor einem verteilt im Saal sitzt.
Immer schön mit den Behinderten, auch die Tanzgruppe (trisomie-21) sehr schön.!


  • Wiener Symphoniker
  • Elim ChanDirigentin
  • Ich bin O.K.- Dance Company & GuestsTanz
  • Alex StuchlickTanz
  • Anna HeinischTanz
  • Anne Marie LuxTanz
  • Florian SmoleyTanz
  • Maria NaberTanz
  • Niklas KernTanz
  • Simon CouvreurTanz
  • Viktoria TzykaloTanz
  • Hana ZaninChoreographie
  • Claudia LimaChoreographie
  • Marietta GravoglÖGS Dolmetschung
  • Julian HüttlModeration
  • Petra LineckerModeration, Konzept

Montag, 5. Oktober 2026

Der Sonnengesang des Franz von Assisi, 2. Oktober 2026, Stephanskirche



Wunderbarer Abend - sehr schön gelesen, dann zu Denken anregend von Grünwidl und berührend improvisiert von Planyavsky




Der Sonnengesang – Lebensmelodie des hl. Franz von Assisi 

Hochkarätig besetzter Kulturabend in Wort & Musik mit 

Erzbischof Josef Grünwidl, 

Cornelius Obonya  - Lesung

Peter Planyavsky - Improvisation

Eine florentinische Tragödie/Herzog Blaubarts Burg, 3. Oktober 2026, Staatsoper


 Zwei schöne Stücke, wobei mir - im Gegensatz zu anderen Eine florentinische Tragödie

Guido Bardi, Prinz von Florenz          Dmitry Golovnin

Simone, ein Kaufmann           Christopher Maltman

Bianca, seine Frau     Asmik Grigorian

Musikalische Leitung              Alain Altinoglu

Inszenierung  Vasily Barkhatov

Bühne Christian Schmidt

Kostüme          Stefanie Seitz

Licht    Alexander Sivaev

Video  Roland Horvath

Herzog Blaubarts Burg

Herzog Blaubart          Florian Boesch

Judith  Asmik Grigorian

Musikalische Leitung              Alain Altinoglu

Inszenierung  Vasily Barkhatov

Bühne Christian Schmidt

Kostüm             Stefanie Seitz

Licht    Alexander Sivaev

Video  Roland Horvath

 - der Zemlinsky besser gefallen hat. Er wurde dominiert von einem grandiose Maltman, Grigorian war nur eine Stichwortgeberin, Tenor Golovnin eigentlich schwach. Im zweiten TEil war Boesch wirklich gut, Grigorian sehr gut, aber nicht so dominant wie erwartet.
Inszenierung schwach, vor allem dem Zemlinsky wurde es nicht gerecht. Blaubart dann halbwegs okay


 

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Gigashvili / Poschner, 1. Oktober 2026

 


Antrittskonzert Markus Poschner


Es war ein würdiges Antrittskonzert. Zuerst machte er aus dem faden Stück von Frau Kendall noch das Beste. Das Klavierkonzert sehr gut begleitet, der Pianist ein Tastenvirtuose, dem allerdings der langsame Satz mißlung, er spielte Melodie vor Harmonie und zerstörte dadurch die Poetik.

Nach der Pause ein ful inater Sacre - präzise und elegant  -  wahrlich toll 

 

  • ORF Radio-Symphonieorchester Wien
  • Giorgi GigashviliKlavier

Great Talent

  • Markus PoschnerDirigent

Programm

  • Hannah Kendall

O flower of fire (2023) (EA)

  • Maurice Ravel

Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)

  • -----------------------------------------

Zugabe:

  • Domenico Scarlatti

Sonate C-Dur K. 487

  • Pause
  • Igor Strawinski

Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (1911–1913)

 


Sonntag, 13. September 2026

Adriana Lecouvreur, 11. September 2026, Staatsoper

Ein ausgesprochen gelungener Abend, hervorragend dirigiert von Armiliato, ein Garant für Qualität.

Dazu zwei wunderbare Damen, Jaho mit betörendem Piano und pianissimo, Garanca mit toller Stimme und wunderbarem Furor. Ganci ein klarer und heller Tenor italienischer Prägung, sehr schön aber nicht ausdrucksvoll. Frontali singt und spielt sehr schön, seine Stimme klingt alt, Giovannini herlich böse und servil.
Ein tolle Ausstattung und Inszenierung

sfb

Besetzung am

11. Sep 26

Maurizio, Conte di Sassonia

Luciano Ganci

Il Principe di Bouillon

Simonas Strazdas

Abate

Andrea Giovannini

Michonnet

Roberto Frontali

Quinault

Ivo Stanchev

Poisson

Carlos Osuna

Haushofmeiste

Carl Tertio Druml

Adriana Lecouvreur

Ermonela Jaho

La Principessa di Bouillon

Elīna Garanča

Jouvenot

Ileana Tonca

Dangevill

Jana Marković

Ballett 3. Akt: Paris

Alexandre Cardoso da Silva

Ballett 3 Akt: Mercurio

Joni Österlund

Ballett 3. Akt: Jupiter

Michael Klabouch

Ballett 3. Akt: Minerva

Jeanne Lenoble

Ballett 3. Akt: Pastoria

Emily Card, Carol Pitta

Ballett 3. Akt: Venus

Rachael Carrier

Ballett 3. Akt: Erisa

Alexandra Pecher

Ballett 3. Akt: Juno

Katharina Billerhart

Musikalische Leitung

Marco Armiliato

Inszenierung

David McVicar

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Brigitte Reiffenstuel

Licht

Adam Silverman

Choreografie

Andrew George

 


Freitag, 4. September 2026

Die tote Stadt, 30. August 2026, Grafenegg




Ein schöner Abend, wunderbar Camilla Nylund, sehr gut Cutler, erstaunlich toll Hasselhorn und sehr gut Christa Mayer, der Rest passend
Sehr schön auch dirigiert von Dmitri Jurowski

Stimmungsvoll im Wolkenturm

 

Besetzung

  • Orchester

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

  • Dirigent

Dmitri Jurowski

  • Paul

Eric Cutler

  • Marietta / Die Erscheinung Mariens

Camilla Nylund

  • Frank / Fritz

Samuel Hasselhorn

  • Brigitta

Christa Mayer

  • Juliette

Ilia Staple

  • Lucienne

Florentina Serles

  • Victorin / Gaston

Daniel Jenz

  • Graf Albert

Matthäus Schmidlechner

  • Chor

Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn

 

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Dienstag, 25. August 2026

Itai Segal (Gitarre), Sofija Milenkovic (Querflöte), 25. August 2026, LMN - Psychiatrie Floridsdorf



 Ein nettes Konzert, sie brauchten ein bisserl nach der Sommerpause - zum Schluss dann sehr mit Astrud Gilberto und Scott Joplin

Itai Segal (Gitarre)

Sofija Milenkovic (Querflöte)


Programm

J.S.Bach – Ave Maria
J.S.Bach – Siciliano
J.S. Bach – Aria
The Girl from Ipanema
Castelnuovo Tedesco – Sonatina Op. 205
A.Piazzola – Hostorie du Tango:
I. Bordel 1900
II. Caffe 1930
Scott Joplin – Ragtime
Johann Strauß – An der schönen blauen Donau, Walzer