Frédéric Chaslin dirigiert gut aber nicht aufregend, daher werden viele Chancen vergeben. Der Star ist Diana Damrau, sie singt wirklich herrlich. Ramón Vargas hat seinen Höhepunkt wohl überschritten, die Höhe klingt nicht immer sehr schön. Edel wie immer ist Dan Paul Dumitrescu. Boaz Daniel ist eine sehr gute Hausbesetzung. Erfreulich die die Damen, passen sehr gut zusammen und singen rein! Thomas Ebenstein gefällt mir sehr gut. Erfreulich, dass die Staatsoper auch die Nebenrollen so gut besetzt.
Montag, 22. Februar 2016
Manon, 19. Februar 2016, Staatsoper
Das erste Mal Manon. Die Oper braucht eine Zeitlang (bis zum dritten Bild) um auf Touren zu kommen. Die Inszenierung passt erst im zweiten Teil, ab der Szene im Kloster.
Frédéric Chaslin dirigiert gut aber nicht aufregend, daher werden viele Chancen vergeben. Der Star ist Diana Damrau, sie singt wirklich herrlich. Ramón Vargas hat seinen Höhepunkt wohl überschritten, die Höhe klingt nicht immer sehr schön. Edel wie immer ist Dan Paul Dumitrescu. Boaz Daniel ist eine sehr gute Hausbesetzung. Erfreulich die die Damen, passen sehr gut zusammen und singen rein! Thomas Ebenstein gefällt mir sehr gut. Erfreulich, dass die Staatsoper auch die Nebenrollen so gut besetzt.
Frédéric Chaslin | Dirigent
Andrei Serban | Inszenierung
Peter Pabst | Ausstattung
Diana Damrau | Manon Lescaut
Ramón Vargas | Chevalier Des Grieux
Dan Paul Dumitrescu | Graf Des Grieux
Boaz Daniel | Lescaut
Thomas Ebenstein | Guillot de Morfontaine
Mihail Dogotari | Brétigny
Hila Fahima | Poussette
Ulrike Helzel | Javotte
Miriam Albano | Rosette
Frédéric Chaslin dirigiert gut aber nicht aufregend, daher werden viele Chancen vergeben. Der Star ist Diana Damrau, sie singt wirklich herrlich. Ramón Vargas hat seinen Höhepunkt wohl überschritten, die Höhe klingt nicht immer sehr schön. Edel wie immer ist Dan Paul Dumitrescu. Boaz Daniel ist eine sehr gute Hausbesetzung. Erfreulich die die Damen, passen sehr gut zusammen und singen rein! Thomas Ebenstein gefällt mir sehr gut. Erfreulich, dass die Staatsoper auch die Nebenrollen so gut besetzt.
Dienstag, 16. Februar 2016
Volkhard Steude Begegnungen 2, 15. Februar 2016, MuTh
Das MuTh ist wirklich ein idealer Ort für Kammermusik.
Sie spielten sehr schön, am besten hat mir der Mendelssohn gefallen, ein wunderbares Stück. Meiner Frau hingegen das Dumky-Trio.
Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier G- Dur, op. 78
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klaviertrio op. 49 d-moll
Johannes Brahms: Sonate für Violoncello und Klavier F- Dur, op. 99
Anton ín Dvorák: „Dumky“ Trio e- moll, op. 90
Montag, 15. Februar 2016
Elias, 14. Februar 2016, Musikverein
Das erste Mal Elias und ich bin total begeistert, was das für ein schönes Werk ist. Meine Frau meinte, dass das Konzert eines der allerbesten der laufenden Saison war.
Daniele Gatti war ein ausgezeichneter Dirigent, die angeführten Solisten detto
Jedoch die kleinen Solistinnen eher schwach, besonders das Engelsterzett war elend, da die Stimmen überhaupt nicht zusammengepasst haben.
Orchestre National de France
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Daniele Gatti, Dirigent
Genia Kühmeier, Sopran
Clementine Margaine, Alt
Rainer Trost, Tenor
Peter Mattei, Bass
Daniele Gatti war ein ausgezeichneter Dirigent, die angeführten Solisten detto
Jedoch die kleinen Solistinnen eher schwach, besonders das Engelsterzett war elend, da die Stimmen überhaupt nicht zusammengepasst haben.
Interpreten
Orchestre National de France
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Daniele Gatti, Dirigent
Genia Kühmeier, Sopran
Clementine Margaine, Alt
Rainer Trost, Tenor
Peter Mattei, Bass
Rusalka, 13. Feburar 2016, Staatsoper
Mir gefällt die Rusalka immer besser. Besonders wenn es ein so wunderbarer Abend war.
Jongmin Park wird immer besser und sein herrlicher lyrischer Bass ist wunderbar geeignet für den Wassermann. Seine Elfen haben wirklich sehr gut zusammenpassende Stimmen gehabt. Klaus Florian Vogt singt diesen komischen Prinzen ausgezeichnet und seine Stimme passt auch gut zur Rolle. Ich habe sie gerne. Die Einspringerin Gal James hat die richtige Stimme, nur fehlt ihr leider ein bisserl die Durchschlagskraft für das große Haus. Hingegen sind Monika Bohinec und Elena Zhidkova wunderbar böse und rollendeckend besetzt. Auch die anderen Komparsen ausgezeichnet.
Und wie immer, wenn ein wirklich guter Dirigent (Tomas Netopil) am Werk ist, passt dann alles zusammen.
Leider ist die Inszenierung nicht das Wahre, vor allem die Perücken beschäftigen die Sänger mehr als notwendig.
Klaus Florian Vogt | Der Prinz
Elena Zhidkova | Die fremde Fürstin
Jongmin Park | Der Wassermann
Gal James | Rusalka
Monika Bohinec | Jezibaba
Gabriel Bermúdez | Heger
Margaret Plummer | Küchenjunge
Valentina Nafornita | Erste Elfe
Ulrike Helzel | Zweite Elfe
Miriam Albano | Dritte Elfe
Manuel Walser | Jäger
Jongmin Park wird immer besser und sein herrlicher lyrischer Bass ist wunderbar geeignet für den Wassermann. Seine Elfen haben wirklich sehr gut zusammenpassende Stimmen gehabt. Klaus Florian Vogt singt diesen komischen Prinzen ausgezeichnet und seine Stimme passt auch gut zur Rolle. Ich habe sie gerne. Die Einspringerin Gal James hat die richtige Stimme, nur fehlt ihr leider ein bisserl die Durchschlagskraft für das große Haus. Hingegen sind Monika Bohinec und Elena Zhidkova wunderbar böse und rollendeckend besetzt. Auch die anderen Komparsen ausgezeichnet.
Und wie immer, wenn ein wirklich guter Dirigent (Tomas Netopil) am Werk ist, passt dann alles zusammen.
Leider ist die Inszenierung nicht das Wahre, vor allem die Perücken beschäftigen die Sänger mehr als notwendig.
Donnerstag, 11. Februar 2016
Musicbanda Franui, 10. Februar 2016, Konzerthaus
Schon lange wollte ich Franui hören und endlich ist es gelungen. Sie spielten wirklich gut und sehr unterhaltsam. Die Moderationen waren unterhaltsam, spannend der Dialekt von Herrn Schett, Anklänge ans jiddische bzw. an den UI-Dialekt und keine kehligen Ks.
Musik über Musik ist immer spannend.
Musik über Musik ist immer spannend.
Montag, 1. Februar 2016
Die Zauberflöte, 30. Jänner 2016, Staatsoper
Ein guter Repertoireabend!
Diese Abend sollte eigentlich Papageno heißen! Markus Werba dominierte diese Vorstellung. Er sprühte vor Witz und die Inszenierung räumte ihm auch diesen Platz ein. Wir haben sehr viel gelacht.
Stephen Milling ist ein wirklich schwarzer Bass und das ist für diese Rolle wirklich vonnöten.
Benjamin Bruns ist schon ein bisserl aus dem Tamino hinausgewachsen, Valentina Naforniţa sang sehr brav aber nicht beeindruckend.
Die drei Damen (vor allem die unglückselige Caroline Wenborne - warum darf sie demnächst Fiordiligi singen???) passten nicht zusammen, waren aber etwas gehandicapt durch die rasenden Tempi, die Cornelius Meister meist anschlug, die Sänger kamen manchmal gar nicht mit!
Der Rest sehr ordentlich; Gottseidank ist Alfred Šramek wieder auf der Bühne
Albina Shagimuratova traf in den Koloraturen alle Töne, war aber auch ein Opfer der Tempi!
Benedikt Kobel ein köstlicher und ausgezeichneter Monostatos.
Beim Abgang sagte Papageno "i kumm scho, Herr Šramek"
Arabella, 29. Jänner 2016, Staatsoper
Wir haben uns auf diesen Abend sehr gefreut und wir wurden absolut nicht enttäuscht. Es war eine wirklich großartige Vorstellung. Cornelius Meister führte wunderbar und die Philharmoniker spielten auf. Dazu eine wirklich beeindruckende Anja Harteros, wie sie auf die Bühne kommt war schon etwas los. Stimmlich war sie hervorragend disponiert. Als Partner ein herrlicher Tomasz Konieczny, das ist wirklich seine Rolle. Weiters eine bezaubernde Ileana Tonca, der kleine Bruder und dann das verzweifelte Mädchen. Michael Schade ausgezeichnet, die drei Grafen herrlich komisch, besonders Norbert Ernst. Hila Fahima eine astreine Koloratorsopranistin, trifft alles. Köstlich Wolfgang Bankl als Vater.
Die Inszenierung ist auch sehr nett, obwohl sie in den zwanziger Jahren spielt.
Wunderbar waren das Duett Arabella-Zdenko und Mandryka im ersten Akt und das Schlussduett!
siehe auch:
http://flohwien.blogspot.co.at/2014/12/arabella-13-dezember-2014-staatsoper.html
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/aarabella6.htm
Warum Thomas Prochazka immer so lamentiert, erschließt sich mir nicht.:
http://der-neue-merker.eu/wien-staatsoper-arabella-7
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