Dienstag, 14. Juni 2016

Liebestrank, 13. Juni 2016, Staatsoper

Ein ausgesprochen vergnüglicher Abend, beginnend bei einem sehr animierten Dirigenten - Marco Armiliato, der wohl ein Abo an der Staatsoper hat.
Darstellerisch konnten alle überzeugen, es war ein wirklich lustiger und komischer Abend, eine echte Komödie. Wir gingen beschwingt nach Hause
Erwin Schrott ein köstlicher Dulcamara, sängerisch und schauspielerisch wunderbar, ein Tenor der sehr schön gesungen hat ist Stephen Costello, für Valentina Nafornita ist die Adina auch eine sehr passende Rolle, der Belcore von Marco Caria sehr gut.


Ein sehr guter Repertoireabend! (ein Kompliment)


  • Marco Armiliato | Dirigent
  • Otto Schenk | Nach einer Inszenierung von
  • Jürgen Rose | Ausstattung
  • Martin Schebesta | Choreinstudierung

    • Valentina Nafornita | Adina
    • Stephen Costello | Nemorino
    • Marco Caria | Belcore
    • Erwin Schrott | Doktor Dulcamara
    • Hila Fahima | Giannetta
    • Alfred Gaal | Ein Trompeter
    • Michael Burggasser | Diener des Dulcamara

    Montag, 13. Juni 2016

    Hakoah Wien, 12. Juni 2016, Volkstheater

    Ein ausgezeichneter Abend, sehr gut gespielt. Wieder ein Stück, dass ohne Peinlichkeiten ein heikle Themen aufarbeitet. Jude in Wien, Kämpfen für Israel gegen Palästinenser, Eheprobleme, ewiger Reservist etc.
    Die Schauspieler intensiv, oft mit viel (Selbst)Ironie.




  • Bühne Fatima Sonntag
  • Kostüme Moria Zrachia
  • Licht Thomas Trummer, Paul Grilj
  • Choreographie Moria Zrachia
  • Dramaturgie Irina Szodruch, Regina Guhl


  • mit Knut Berger (Oliver Aftergut),
    Julius Feldmeier (Großvater Fröhlich/Sascha),
    Sebastian Klein (Fußballfan Ulf/Kommentator),
    Michael Ronen (Michael Fröhlich),
    Birgit Stöger (Michaela Aftergut)

    Donnerstag, 9. Juni 2016

    Macbeth, 8. Juni 2016, Staatsoper

    Erste Aufführung der aktuellen Serie und das merkte man wirklich schmerzhaft!!! Offensichtlich wurde ohne Probe aufgeführt.
    Diesmal war das Chaos unüberhörbar - das Orchester schwimmend, Simone Young rudernd um alle einzufangen, was ihr dann auch gelang, dann war es eine sehr interessante und spannende Aufführung.
    Der Damenchor war ein einziges Ärgernis, erst beim letzten Hexenauftritt hat es funktioniert! Die Herren hingegen waren ausgezeichnet!


    Tatiana Serjan singt wunderbar, allerdings ist ihre Stimme schon fast zu schwer für diese Rolle. Allerdings litt sie bei ihrer ersten Arie auch noch unter den Anfangsproblemen, aber ab dem zweiten Bild passte alles. Andrzej Dobber sang wunderschön mit kräftiger Stimme, Furlanetto wie immer ohne jedweden Tadel. Jorge de Leon in der Höhe ein bißchen schwächelnd (Pressen). Der Rest sehr gut.





  • Simone Young | Dirigent
  • Christian Räth | Regie
  • Gary McCann | Ausstattung
  • Mark McCullough | Licht
  • Nina Dunn | Video
  •  
  • Andrzej Dobber | Macbeth
  • Ferruccio Furlanetto | Banquo
  • Tatiana Serjan | Lady Macbeth
  • Jorge de Leon | Macduff
  • Jinxu Xiahou | Malcolm
  • Il Hong | Spion
  • Donna Ellen | Kammerfrau

  • Mittwoch, 8. Juni 2016

    Artemis-Quartett, 7. Juni 2016, Konzerthaus

    Das Artemis - Quartett ist wirklich mein Lieblingsquartett, ein etwas sprödes Programm. Mozart auf höchstem Niveau, Demetz war ein ganz schönes Stück, nicht wirklich aufregend
    Dafür der Grieg wunderbar, klar und aufregend.








    Artemis Quartett
    Vineta Sareika, Violine
    Anthea Kreston, Violine
    Gregor Sigl, Viola
    Eckart Runge, Violoncello
    Programm
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Streichquartett G-Dur K 387 (1782)
    Eduard Demetz
    Streichquartett Nr. 2 «broken islands» (EA)
    ***
    Edvard Grieg
    Streichquartett g-moll op. 27 (1877-1878)


    Gespielte Zugabe(n):


    Hugo Wolf
    Italienische Serenade G-Dur für Streichquartett (1887)






    Freitag, 3. Juni 2016

    Don Carlo, 2. Juni 2016, Staatsoper



    Marco Armiliato dirigierte schwungvoll, interessant und sängerfreundlich. Nie wurden die Sänger überdeckt!
    René Pape ist ein großartiger Philipp, er ist zwar ein eher heller Bass, dass wirkt im Duett mit dem schwarzen Großinquisitor (Alexandru Moisiuc) natürlich sehr gut. Anja Harteros ist Weltklasse, ihre große Arie am Schluß hat wirklich gerührt. Ludovic Tézier steht ihr kaum nach.
    Ramón Vargas singt richtig, aber er presst die Höhen schon. Béatrice Uria-Monzon hat mir sehr viel weniger gefallen, unruhige Stimme und auch sonst komisch.
    Jongmin Park ein eindrucksvoller Mönch, Ileana Tonca eine Luxusbesetzung
    Andrea Carroll auffallend schön gesungen!




    Don Carlo (ital.)

    Giuseppe Verdi




    • Marco Armiliato | Dirigent
    • Daniele Abbado | Regie
    • Graziano Gregori | Bühnenkonzeption
    • Angelo Linzalata | Bühne
    • Carla Teti | Kostüme
    • Alessandro Carletti | Licht
    • Boris Stetka | Regiemitarbeit
    • Simona Bucci | Choreographie
    •  
    • René Pape | Philipp II.
    • Ramón Vargas | Don Carlo
    • Ludovic Tézier | Rodrigo
    • Anja Harteros | Elisabeth von Valois
    • Béatrice Uria-Monzon | Prinzessin Eboli
    • Alexandru Moisiuc | Großinquisitor
    • Jongmin Park | Mönch
    • Ileana Tonca | Tebaldo
    • Carlos Osuna | Conte di Lerma / Un Araldo
    • Andrea Carroll | Stimme von oben

    Donnerstag, 2. Juni 2016

    Brooklyn Memoires, 1. Juni 2016, Volkstheater



    Ein solider Abend mit einem netten Stück. Leider ist die Schärfe der Charaktere nicht herausgekommen. Am besten hat mir der der Vater gefallen.

    Brooklyn Memoiren

    von Neil Simon

  • Bühne Thea Hoffmann-Axthelm
  • Kostüme Werner Fritz
  • Video Nazgol Emami
  • Licht Paul Grilj
  • Dramaturgie Veronika Maurer

  • mit Rainer Galke (Jack), Anja Herden (Kate), Katharina Klar (Laurie), Kaspar Locher (Stanley), Nils Rovira-Muñoz (Eugene), Seyneb Saleh (Nora), Birgit Stöger (Blanche)

    Mittwoch, 1. Juni 2016

    WSO, Viotti, 31. Mai 2016, Konzerthaus





    Ein sehr junger Dirigent (26), Sohn eines bekannten, leider schon gestorbenen, mit einem sehr anspruchsvollen Programm.
    Die 2. Beethoven war ambitioniert aber naja, außer knallig leider nichts gewesen.
    Dann aber die 1. Mahler - feinfühlig,  spannungsreich und bis auf den 2. Satz gar nicht knallig. Das Orchester spielte wunderbar mit. Ein kleines Spannungstief im 4. Satz ist leicht zu verzeihen. Großer berechtigter Jubel.




    Interpreten
    Wiener Symphoniker
    Lorenzo Viotti, Dirigent
    Programm
    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 (1801-1802)
    ***
    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 1 D-Dur (1888)