Donnerstag, 8. September 2016

Turandot, 7. September 2016, Staatsoper

Der Saisonbeginn war gut.
Das größte Plus war der Dirigent Marco Armiliato, wesentlich besser und stimmiger als Dudamel.
Vor der Pause war es etwas durchwachsen, Lindstrom, Bezsmerta und auch Giordani sangen nicht immer rein, der Chor unpräzise. Nach der Pause dann viel besser.


Lise Lindstrom hat leider immer noch ein viel zu scharfe Stimme, erst im Liebesduett besserte es sich. Marcello Giordani ist ein sehr guter Calaf, nicht so sicher wie Eyvazov aber mit schönerer  Stimme, in der Höhe presst er leider ein wenig. Olga Bezsmerta war ein gute Liu. Dan Paul Dumitrescu ein sonorer und milder Timur. Bei den Ministern ist der Neue Jinxu Xiahou  eine sehr erfreuliche Erscheinung, jung und mit sehr schöner Stimme.




  • Marco Armiliato | Dirigent
  • Marco Arturo Marelli | Regie und Licht
  • Marco Arturo Marelli | Ausstattung
  • Dagmar Niefind | Kostüme
  • Aron Kitzig | Video
  •  
  • Lise Lindstrom | Turandot
  • Dan Paul Dumitrescu | Timur
  • Marcello Giordani | Calaf
  • Olga Bezsmertna | Liù
  • Heinz Zednik | Altoum
  • Paolo Rumetz | Mandarin
  • Gabriel Bermúdez | Ping
  • Jinxu Xiahou | Pang
  • Norbert Ernst | Pong
  • Wolfram Igor Derntl | Prinz von Persien (Gesang)
  • Younghee Ko, Martina Reder | Mägde

  • Dienstag, 9. August 2016

    Liederabend Christian Gerhaher, 31. Juli 2016, Kleines Festspielhaus, Salzburg

    Dieser Abend war ein echtes Ereignis!!
    Ein feinfühliger Sänger, ein ausgewogenes Programm, wobei ich nur zwei Lieder gut kannte!
    Christian Gerhaher hat eine sehr klare und vibratoarme Stimme, wunderschönes weiches Timbre, manchmal fast tenoralen Glanz. Er spielte alle seine Vorzüge aus und lies uns den Abend wahrlich genießen!
    Dazu trug auch Gerold Huber bei, der feinfühlig begleitete.


    Das Publikum war sehr aufmerksam und besonders still!

    Liederabend • Christian Gerhaher – Gerold Huber


    PROGRAMM
    FRANZ SCHUBERT • An den Mond in einer Herbstnacht D 614
    FRANZ SCHUBERT • Hoffnung D 295
    FRANZ SCHUBERT • Im Jänner 1817, „Tiefes Leid“ D 876
    FRANZ SCHUBERT • Abschied D 475
    FRANZ SCHUBERT • Herbst D 945
    FRANZ SCHUBERT • Über Wildemann D 884
    FRANZ SCHUBERT • Der Wanderer D 649
    FRANZ SCHUBERT • Der Wanderer an den Mond D 870
    FRANZ SCHUBERT • Der Zwerg D 771
    FRANZ SCHUBERT • Abendstern D 806
    FRANZ SCHUBERT • Im Walde D 834
    FRANZ SCHUBERT • Nach einem Gewitter D 561
    FRANZ SCHUBERT • An die Nachtigall D 196
    FRANZ SCHUBERT • Totengräber-Weise D 869
    FRANZ SCHUBERT • Frühlingsglaube D 686
    FRANZ SCHUBERT • Nachtviolen D 752
    FRANZ SCHUBERT • Abendlied für die Entfernte D 856
    FRANZ SCHUBERT • Wehmut D 772
    FRANZ SCHUBERT • Der Strom D 565
    FRANZ SCHUBERT • Der Hirt D 490
    FRANZ SCHUBERT • Lied eines Schiffers an die Dioskuren D 360
    FRANZ SCHUBERT • Nachtgesang D 314
    FRANZ SCHUBERT • Der Sänger am Felsen D 482

    Dienstag, 5. Juli 2016

    Ein Sommernachtstraum, 1. Juli 2016, Sommerspiele Perchtoldsdorf

    Der Sommer kann nicht besser beginnen.
    An einem lauen Sommerabend vor der Burg in Perchtoldsdorf wird ausgezeichnet und überaus unterhaltsam gespielt.
    Die drei Tribünen lassen die Schauspieler ständig in Bewegung sein. Schon der Beginn, als die Handwerker von den Tribünen heruntergerufen werden und auftreten bringen gleich Vollgas in das Stück. Lauter kleine Gags unterhalten. Die Schauspieler sind ausgezeichnet und keinerlei Schwachpunkt feststellbar.

    Mittwoch, 29. Juni 2016

    Le nozze di Figaro, 28. Juni 2016, Staatsoper

    Ein sehr beschwingter Abend, gutes Repertoire, alle (mit kleinen Einschränkungen bei der Gräfin) stimmlich und schauspielerisch sehr gut
    Cornelius Meister flott und beschwingt, der Hochzeitstanz auffallend gut.


    Marianne Crebassa ein wunderbarer Cherubino (die Beste seit langem), Luca Pisaroni sehr schön gesungen und herrlich gespielt, Alessio Arduini fehlt ein wenig die Durchschlagskraft, Valentina Nafornita sehr gut, ein bisserl fehlt es in der Tiefe, aber der Schluss der Rosenarie in herrlichstem Piano, Ulrike Helzel sehr unterhaltsam, Sorin Coliban stimmgewaltig, Thomas Ebenstein spitz und verschlagen, Annika Gerhards herzig
    Rachel Willis-Sorensen nicht die beste, bei der ersten Arie noch flackernd, dann immer wieder Töne anschleifend





    Cornelius Meister            Dirigent             

    Jean-Louis Martinoty     Regie  

    Hans Schavernoch           Bühne
    Sylvie de Segonzac          Kostüme           
    Fabrice Kebour                                 Licht    
    Martin Schebesta            Chorleitung      
    Luca Pisaroni      Conte Almaviva             
    Rachel Willis-Sorensen                  Contessa Almaviva       
    Valentina Nafornita        Susanna            
    Alessio Arduini                  Figaro 
    Marianne Crebassa         Cherubino        
    Ulrike Helzel       Marcellina        
    Thomas Ebenstein           Don Basilio       
    Peter Jelosits     Don Curzio       
    Sorin Coliban      Don Bartolo     
    Mihail Dogotari                 Antonio             
    Annika Gerhards              Barbarina          

    Dienstag, 28. Juni 2016

    Manon, 27. Juni 2016, Staatsoper

    Meine Frau meint, dass es die beste Vorstellung dieser Saison war. Ich muss noch Bilanz ziehen.
    Alle Sänger ausgezeichnet, auch die kleinsten Rollen


    Anna Netrebko über alles! Sie ist wirklich grandios!!!


    Aber rundherum auch alles ausgezeichnet. Marco Armiliato (fast schon Hausdirigent für das italienische Fach) dirigiert animiert, das Vorspiel zum 3. Akt sehr behutsam und zärtlich, manchmal laut, aber er nimmt immer bedacht auf die Sänger und deckt nie zu!


    Marcello Giordani ein wunderbarer Des Grieux, schönstes Material, nicht nur laut sondern auch in den Zwischentönen und im Piano schön. Wolfgang Bankl (leider Zuwenig eingesetzt) ein böser Geronte und Kapitän,
    David Pershall wirklich sehr gut (leider ist nicht feststellbar, ob er dem Ensemble angehört, tendenziell eher ja), Carlos Osasuna ausgezeichnet.










  • Marco Armiliato | Dirigent
  • Robert Carsen | Regie und Licht
  • Antony McDonald | Ausstattung
  • Philippe Giraudeau | Choreographie
  • Ian Burton | Dramaturgie
  •  
  • Anna Netrebko | Manon Lescaut
  • David Pershall | Lescaut,ihr Bruder,Sergeant
  • Marcello Giordani | Chevalier René Des Grieux
  • Wolfgang Bankl | Geronte
  • Carlos Osuna | Edmondo
  • Il Hong | Wirt
  • Carlos Osuna | Tanzmeister
  • Juliette Mars | Musiker
  • Marcus Pelz | Sergeant
  • Carlos Osuna | Laternenanzünder
  • Wolfgang Bankl | Kommandant eines Kriegsschiffes
  • Donnerstag, 23. Juni 2016

    WSO, Trevino, Ott, 20. Juni 2016, Großer Saal im Konzerthaus

    Ein sehr schöner Abend, der Dirigent ließ das Orchester aufspielen und es gelang, hat mir sehr gefallen. Die Pianistin war manchmal etwas leise!










    Interpreten
    Wiener Symphoniker
    Alice Sara Ott, Klavier
    Robert Trevino, Dirigent
    Programm
    Peter Iljitsch Tschaikowsky
    Burja «Der Sturm». Symphonische Fantasie nach William Shakespeare op. 18 (1873)
    Franz Liszt
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur S 125 (1848)
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    Zugabe:
    Robert Schumann
    Der Dichter spricht op. 15/13 (Kinderszenen) (1838)
    ***
    Antonín Dvořák
    Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 (1884-1885)





    Mittwoch, 15. Juni 2016

    Klavierabend Elisabeth Leonskaja, 14. Juni 2016, Großer Saal

    Der letzte Abend des Zyklus mit den beiden Riesenwerken Wandererfantasie und B-Dur Sonate
    Vorher noch die f-Moll Sonate
    Ein wunderbarer Abend ungeheur intensiv mit feinstem Anschlag und Akkuratess. Allerdings war ich mit der Interpretation, vor allem der B-Dur nicht wirklich einbverstanden. Immer wieder kam es mir vor, als würden zu viele Brüche Dasein, die wahrscheinlich Absicht waren.


    Interpreten
    Elisabeth Leonskaja, Klavier
    Programm
    Franz Schubert
    Sonate f-moll D 625 (1818)
    Fantasie C-Dur D 760 «Wanderer-Fantasie» (1822)
    ***
    Sonate B-Dur D 960 (1828)
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    Zugabe:
    Franz Schubert
    Impromptu Ges-Dur D 899/3 (1827)