Freitag, 1. Dezember 2017

Wien ohne Wiener, 30. November 2017, Volkstheater

Ein netter Abend, aber es fehlte etwas, wahrscheinlich die feine Ironie und die Leichtigkeit. Das Spiel mit den Puppen war wirklich gelungen. Ein wenig war es auch so bemüht political correct (Schwermütig), aber dann wieder sehr gelungen.
Am besten haben mit Suske und Franzmeier gefallen


Ein Georg-Kreisler-Liederabend von Nikolaus Habjan und Franui
Mit Franui live
Regie und Puppenbau Nikolaus Habjan

  • Regie und Puppenbau Nikolaus Habjan
  • Musikalische Bearbeitung/Komposition Markus Kraler, Andreas Schett
  • Musikalische Leitung Andreas Schett
  • Bühne und Kostüme Denise Heschl
  • Licht Paul Grilj
  • Dramaturgie Heike Müller-Merten
  • Liedeinstudierung und Korrepetition Dieter Paier

  • Donnerstag, 30. November 2017

    Ariadne auf Naxos, 29. November 2017, Staatsoper

    Peter Schneider ist ein Garant für tolle Aufführungen, das hat er gestern wieder bewiesen!
    Es waren alle ausgezeichnet! Hervorzuheben die erst 30 jährige Lise Davidsen, eine wunderbare Stimme von den Tiefen (Totenreich) bis zu den Höhen, sehr durchschlagskräftig! Die auch sehr junge Erin Morley brillierte als Zerbinetta! Das Damenterzett sehr stimmig und rein. Stephen Gould mit ganz leichten Anlaufschwierigkeiten, dann aber herrlich! Rachel Frenkel ein sehr guter Komponist und Markus Eiche köstlich als Musiklehrer!




    Dirigent Peter Schneider
    Regie Sven-Eric Bechtolf
    Bühne Rolf Glittenberg
    Kostüme Marianne Glittenberg
    Licht Jürgen Hoffmann
    Der Haushofmeister Peter Matić
    Ein Musiklehrer Markus Eiche
    Der Komponist Rachel Frenkel
    Der Tenor (Bacchus) Stephen Gould
    Zerbinetta Erin Morley
    Die Primadonna (Ariadne) Lise Davidsen
    OffizierDaniel Lökös
    Tanzmeister Thomas Ebenstein
    Perückenmacher Wolfram Igor Derntl
    Lakai Marcus Pelz
    Harlekin Manuel Walser
    Scaramuccio Peter Jelosits
    Truffaldin Ryan Speedo Green
    Brighella Pavel Kolgatin
    Najade Maria Nazarova
    Dryade Ulrike Helzel
    Echo Olga Bezsmertna

    Freitag, 17. November 2017

    Salome, 16. November 2017, Staatsoper

    Peter Schneider ist wirklich ein Meister, spannend und interessant, aber auch ganz ruhig von der ersten Sekunde an!
    Die Sänger auch ausgezeichnet. Lise Lindström ungemein spannend, ihre Stimme hat spürbar schon ein wenig gelitten, aber sie singt intensiv und ausdruckstark. Alan Held ein sehr guter Jochanaan, Herwig Pecoraro ist einfach großartig, sicher seine beste Rolle. Janina Baechle wird besser, sang ausgezeichnet. Der Rest auch, das Ensemble zeigt da wirklich, was es kann.
    Erstmalig nicht mehr Sramek als 1. Soldat, aber Ryan Speedo Green macht es ausgezeichnet














    Dirigent Peter Schneider
    Regie Boleslaw Barlog
    Ausstattung Jürgen Rose
     
    Herodes Herwig Pecoraro
    Herodias Janina Baechle
    Salome Lise Lindstrom
    Jochanaan Alan Held
    Narraboth Carlos Osuna
    Page Ulrike Helzel
    1. Jude Thomas Ebenstein
    2. Jude Peter Jelosits
    3. Jude Pavel Kolgatin
    4. Jude Benedikt Kobel
    5. Jude Dan Paul Dumitrescu
    1. Nazarener Sorin Coliban
    2. Nazarener Hans Peter Kammerer
    1. Soldat Ryan Speedo Green
    2. Soldat Ayk Martirossian
    Ein Cappadocier Jens Musger
    Ein Sklave Daniel Lökös

    Montag, 13. November 2017

    Adriana Lecouvreur, 12. November 2017, Staatsoper

    Die Papierform wurde mehr als erfüllt. In ausverkauften Oper liefen alle zur Hochform auf. Wie immer fängt es mit dem Dirigenten an, der das Orchester grandios spielen ließ. Weich und samtig, dazwischen auch aufwühlend. Anna Netrebkos Stimme wird immer schöner, wie sie die Töne auch im pianissimo immer tragend haltend kann, dazu ihre immense Bühnenpräsenz!! Dazu ein wunderbarer Piotr Beczala. Er hat diese verlangte Grandezza, eine klare Stimme in allen Lagen. Elena Zhidkova ist in dieser Rolle grandios - das Racheduett zwischen den beiden Frauen war Extraklasse. Der Rest ausgezeichnet: Alexandru Moisiuc hatte einen sehr guten Abend und eine Rolle, die zu ihm passt, Roberto Frontali singt und spielt den enttäuschten Liebhaber grandios, Miriam Albano herrlich intrigant, mit einem passenden Tenor.


    siehe auch:
    http://der-neue-merker.eu/wien-staatsoper-adriana-lecouvreur-3
    http://der-neue-merker.eu/wien-staatsoper-adriana-lecouvreur-wunschlos-gluecklich


    Dirigent Evelino Pidò
    Regie David McVicar
    Bühne Charles Edwards
    Kostüme Brigitte Reiffenstuel
    Licht Adam Silverman
    Choreographie Andrew George
     
    Maurizio, Conte di Sassonia Piotr Beczala
    Michonnet Roberto Frontali
    Adriana Lecouvreur Anna Netrebko
    La Principessa di Bouillon Elena Zhidkova
    Il Principe di Bouillon Alexandru Moisiuc
    Quinault Ryan Speedo Green
    Poisson Pavel Kolgatin
    Jouvenot Bryony Dwyer
    Dangeville Miriam Albano

    London Philharmonic Orchestra / Kopatchinskaja / Altinoglu, 11. November 2017, Konzerthaus

    Alain Altinoglu bescherte uns einen interessanten und spannenden Abend.  Zu Beginn einen leichten und stimmigen Ravel. Dann Patricia Kopatchinskaja wunderbar und intensivst den Strawinski spielend, man war gefangen von ihren Tönen. Die Zugabe wunderbar. Nach der Pause eine flockige Eroica, aber immer intensiv.
    Ein wenig haben mich die Hörner gestört, die so blechern geklungen haben.




    Interpreten
    London Philharmonic Orchestra
    Patricia Kopatchinskaja, Violine
    Alain Altinoglu, Dirigent
    Programm
    Maurice Ravel
    Le tombeau de Couperin (Fassung für Orchester) (1914-1917/1919)
    Igor Strawinski
    Konzert für Violine und Orchester D-Dur (1931)
    ***
    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica» (1803)

    Montag, 6. November 2017

    Belcea Quartet / Tamestit, 5. November 2017, Mozartsaal

    Dieser Quartett-Zyklus ist wirklich wunderbar.
    Zu Beginn das Belcea Quartett mit Quintetten von Mozart und Brahms. Beide relativ spät komponiert und wunderschön. Über die Intensität und Klangschönheit kann ich nur schwärmen. Ein genußvoller und interessanter Abend




    Belcea Quartet
    Corina Belcea, Violine
    Axel Schacher, Violine
    Krzysztof Chorzelski, Viola
    Antoine Lederlin, Violoncello
    Antoine Tamestit, Viola
    Programm
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Streichquintett C-Dur K 515 (1787)
    Krzysztof Penderecki
    Streichquartett Nr. 2 (1968)
    ***
    Johannes Brahms
    Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1890)



    Kátja Kabanová, 4. November 2017, Staatsoper


    Eine sehr spannende Oper, Graeme Jenkins dirigierte gefühlvoll und sehr freundlich zu den Sängern.
    Ein Ereignis war Evelyn Herlitzius als Katja. Immer präsent und ihre (schon ältere) schärfere Stimme passte sehr gut zur Rolle. Darstellerisch besonders gut. Margaret Plummer sehr gut, schöne Stimme. Janina Baechle schön singend, aber nicht böse genug
    Herbert Lippert sang wirklich gut, dürfte eine Rolle für ihn sein!



    Dirigent Graeme Jenkins
    Dikoj Wolfgang Bankl
    Boris Herbert Lippert
    Kabanicha Janina Baechle
    Tichon Leonardo Navarro
    Katja Evelyn Herlitzius
    Kudrjas Carlos Osuna
    Varvara Margaret Plummer
    Kuligin Marcus Pelz
    Glasa Alexandra Yangel
    Feklusa Simina Ivan