Ein stimmungsvoller Abend im gefüllten Mariendom zu Linz. Nach einer Eingewöhnungsphase an den langen Hall gefiel dieses Programm. Der Chor wirklich fulminant, die Solisten Chen Reiss und Peter So0nn sehr gut, die anderen weniger
Ein stimmungsvoller Abend im gefüllten Mariendom zu Linz. Nach einer Eingewöhnungsphase an den langen Hall gefiel dieses Programm. Der Chor wirklich fulminant, die Solisten Chen Reiss und Peter So0nn sehr gut, die anderen weniger
Anton Bruckner (1824–1896)
Messe (Nr. 3) f-moll für Soli, vierstimmigen gemischten Chor, Orchester und Orgel,
WAB 28 (1867–68, rev. 1868–69, 1872–73, 1876–77, 1881, 1883, 1893)
Te Deum C‑Dur für Soli, vierstimmigen gemischten Chor, Orchester und Orgel,
WAB 45 (1881, 1883–84)
Chen Reiss | Sopran
Michaela Selinger | Mezzosopran
Peter Sonn | Tenor
Liang Li | Bass
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Tonkünstler-Orchester
Stefan Soltész | Dirigent
Ein privater Abend zu Ehren Jenö Hubays. Das Javorkai-Ensemble begeisterte mit hinreißender (Zigeuner)Musik. Dazwischen Geschichten über Hubay, seinen Einfluß auf das ungarische Musikwesen und seine Geigen-Schule. Sandor Javorkai ist ein Enkelschüler von Jenö Hubay.
In seiner allerersten Opernproduktion fragt der Künstler Dejan Kaludjerović zusammen mit der Komponistin und Musikerin Marija Balubdžić, dem Theaterregisseur Bojan Djordjev und der Autorin und Librettistin Tanja Šljivar, wie Kinder die komplexe politische Realität der Gegenwart interpretieren.
Seit 2013 entwickelt Dejan Kaludjerović die Reihe Conversations, für die er bislang 49 Kinder in sieben Ländern für eine Gesamtdauer von etwa 22 Stunden interviewt hat. Jedes Mal wird eine Reihe von etwa fünfzig Fragen zu politischen Themen wie soziale Ausgrenzung und Integration, Ausländer, Sprache, Isolation, Krieg, Geld, Armut, Arbeit und so weiter gestellt. Jede Conversation, die in ortsspezifischen Klanginstallationen gezeigt wird, wird zur Nagelprobe für die Gesellschaft, in der sie entstanden ist. In dieser neuen Version seines fortlaufenden Projekts werden die geistreichen, urkomischen, ergreifenden und aufschlussreichen Antworten der Kinder als Material für eine Oper verwendet, die von vier erwachsenen Darsteller:innen mit unterschiedlichem musikalischem Hintergrund aufgeführt wird. Ihre Stimmen werden mit Samples aus den Originalinterviews gemischt und in Beats, Akkorde und Klanglandschaften verwandelt, wobei die Musik von Pop und House über hymnisch und burlesk bis hin zu richtig „opernhaft“ und zurück reicht.
Performance: Zoja Borovčanin, Lisa Cristelli, Christoph Gerhardus, Sebastian Hiti
Es war ein spannendender Nachmittag - erst in der Sonne, dann im Schatten. Die Texte sehr interessant, umgesetzt wunderbar, auch musikalisch.
In der halbleeren Oper fand eine sehr schöne Aufführung statt. Es wurde wieder die alte Inszenierung ausgepackt. Wobei mir beide lieb sind, ich tendiere eher zur neueren von David McVicar, weil mir besonders das letzte Bild besser gefällt
Relativ schwungvoll dirigiert von Nicola Luisotti, aber es fehlte ein bisschen die Würze. Auch sind die Philharmoniker auf Tournee - die Geigen waren nicht immer perfekt.
Es war eine Aufführung, wo alle sehr gut waren, auch schauspielerisch! Keiner fiel ab oder ragte wirklich heraus. Hervorzuheben wären nur Wolfgang Koch als Falstaff, Slávka Zámečníková als Nannetta und Monika Bohinec als Mrs. Quickly (vor allem als Komödiantin).
Dirigent Nicola Luisotti
Falstaff Wolfgang Koch
Ford Boris Pinkhasovich
Fenton Josh Lovell
Alice Ford Eleonora Buratto
Nannetta Slávka Zámečníková
Mrs. Quickly Monika Bohinec
Meg Page Virginie Verrez
Dr. Cajus Thomas Ebenstein
Bardolfo Andrea Giovannini
Pistola Artyom Wasnetsov
Die Saison begann ausgesprochen vergnüglich. Nach kurzem Anlauf lief es wie am Schnürchen! Ein bewährtes Ensemble mit nur kleineren Änderungen lies uns den Abend genießen. Axel Herrig ist ein eigentlich sympathischer Higgins, Schreibmayer ein unterhaltsamer Pickering, Johanna Arrouas hat die Rolle im Griff, ihr Wechsel zwischen den Dialekten ist großartig. Ausgezeichnet und schwungvoll dirigiert von Laszlo Gyüker.
Ein Höhepunkt ist immer Gerhard Ernst als Mr. Doolittle, er tut sich mit dem Tanzen schon schwer, aber macht das mit Charme und Präsenz mehr als wett
Es gab, was draufstand - eine köstliche Operette sehr gut gespielt und musiziert. Am besten hat mir Matthias Strömer gefallen, ein Energiebündel ohne Ende. Ursula Pfitzner sehr gut, Sehr komisch auch die beiden Alten!
Wunderbare Choreographie und Chor!
Der bisher beste Jedermann, sowohl von der Regie als auch von der Besetzung.
Michi Sturminger inszenierte einen komplett neuen Jedermann. Sehr modern und doch das Stück!
Beeindruckend Lars Eidinger in allen Facetten. Die Aufteilung der Tischgesellschaft auf die guten Werke war eine tolle Idee, wie auch der Boxkampf mit den Schuldknecht und besonders der wortlose Abschied der Buhlschaft - >Liebe und Zurückweisung.
Edith Clever als sanfter Tod, die Verhandlung am langen Tisch und zum Schluß die Barmherzigkeit als Pietá!