Samstag, 5. November 2022

Cardillac, 5. November 2022, Staatsoper

 Eine der besten modernen Inszenierungen der Staatsoper, diese "Stummfilm" Szenerie, schwarz weiß - bzw. Gold. Spannende Bewegungen und Personenführung, ein echter Genuß.

Dazu grandios musiziert, beginnend mit dem Dirigenten und Chor!

Stephanie Houtzeel erstaunte, sie war fast die Beste des Abend, knapp gefolgt von Tomasz Konieczny.
Hervorragend auch alle anderen, auch Herbert Lippert bot eine seiner besten Leistungen, leider ist er schon über den Zenit seiner Laufbahn. Dazu ein bewähreter Wolfgang Bankl. Sehr gut auch Daniel Jenz.

So eindringlich, dass man es ruhig öfters sehen könnte. Leider verkauft es sich so schlecht!


BESETZUNG 05.11.2022

DirigentCornelius Meister
RegieSven-Eric Bechtolf
BühnenbildRolf Glittenberg
KostümeMarianne Glittenberg
LichtJürgen Hoffmann
CardillacTomasz Konieczny
Die TochterVera-Lotte Boecker
Der OffizierHerbert Lippert
Der GoldhändlerWolfgang Bankl
Der KavalierDaniel Jenz
Die DameStephanie Houtzeel
Der Führer der PrévotéEvgeny Solodovnikov

Quatuor Ébène, 3. November 2022, Mozartsaal

 Das Quartett spielte ausgezeichnet. Wirklich wunderbar, allerdings waren die Stücke nicht so meins. Der Purcell schön, der Ligeti spannend und wirklich interessant. Aber 2 Minuten zu lang. Der Schumann ssehr schön, aber ein bisserl fad, das Stück und nicht die Interpretation


Freue mich schon aufs nächste Konzert mit dem QUartett


BESETZUNG

Quatuor Ébène

Pierre Colombet, Violine

Gabriel Le Magadure, Violine

Marie Chilemme, Viola

Simon Dechambre, Violoncello

PROGRAMM

Henry Purcell

Fantasia g-moll Z 735 »10. Juni 1680« (1680)

Fantasia B-Dur Z 736 »11. Juni 1680« (1680)

Fantasia F-Dur Z 737 »14. Juni 1680« (1680)

Fantasia d-moll Z 739 »19./22. Juni 1680« (1680)

Fantasia G-Dur Z 742 »19. August 1680« (1680)

György Ligeti

Streichquartett Nr. 1 »Métamorphoses nocturnes« (1953–1954)

***

Robert Schumann

Streichquartett a-moll op. 41/1 (1842)

Freitag, 28. Oktober 2022

Der nackte Wahnsinn, 26. Oktober 2022, Burgtheater

 Zum dritten Mal gegangen und nicht bereut, wie auch die vorigen Male ungeheuer lustig und unterhaltsam. Ausgezeichnet gepielt !!


Martin K., Regisseur                                  NORMAN HACKER

Sophie / Frau Klacker                                SOPHIE VON KESSEL

Nils / Roger Trampelmann                         NILS STRUNK

Genija / Vicki                                           GENIJA RYKOVA

Dietmar / Franz Xaver Hötz / Scheich        DIETMAR KÖNIG

Kata / Belinda Hötz                                  KATHARINA PICHLER

Paul / Einbrecher                                     PAUL WOLFF-PLOTTEGG

Mechthild, Regieassistentin                       LILI WINDERLICH

Herr Klemt, Inspizient                              ARTHUR KLEMT


Wiener Symphoniker / Babayan / Slobodeniouk, 21. Oktober 2022, Konzerthaus

Die Ouvertüre war recht nett, aber nicht aufregend. Das Klavierkonzert spannend, Sergei Babayan grandios. Die Zugabe sehr lyrisch!
Mutter war müde, daher sind wir zur Pause gegangen


ESETZUNG

Wiener Symphoniker

Sergei Babayan, Klavier

Dima Slobodeniouk, Dirigent

PROGRAMM

Sergej Prokofjew

Ouverture über hebräische Themen c-moll op. 34b (1934)

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16 (1912–1913/1923)


Zugabe: Arvo Pärt: Für Alina

***

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 »Winterträume« (1866–1874)

Freitag, 21. Oktober 2022

klangberührt: The Erlkings, 20. Oktober 2022, Schubertsaal

 


Ein besonderer Abend mit vielen jungen Behinderten. Mitmachen, mitjodeln und dazu ein sehr einfühlsamer Bryan Benner.

Sehr schöne Arrangements der Lieder, schöne Müllerin, Gretchen, Erlkönig

Hat uns wirklich viel Spaß gemacht!

 


BESETZUNG

The Erlkings

Bryan Benner, Gesang, Gitarre

Ivan Turkalj, Violoncello

Simon Teurezbacher, Tuba

Thomas Toppler, Vibraphon, Schlagzeug

Lilian Genn, Konzept

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Trio van Beethoven, 19. Oktober 2022, MuTh

 

COPYRIGHT REINHARD WINKLER

Ein spannendes Duett zu Beginn, Martinu haat es in Paris komponiert. Das Dumky - Trio sehr schön, aber nicht mein Favorit. Der Ravel dann wunderschön, auch feine Zugaben!!

Leider schlecht besucht!

BOHUSLAV MARTINŮ       Duo Nr. 1 für Violine und Violoncello

ANTONÍN DVOŘÁK          Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90, „Dumky-Trio“

MAURICE RAVEL             Klaviertrio in a-Moll

Zugaben:

GERMAINE TAILLEFERRE Triosatz (1917 – 1978)

CLAUDE DEBUSSY          Triosatz (1890)

 

 

 

Clemens Zeilinger        Klavier

Verena Stourzh            Violine

Franz Ortner                Violoncello


Montag, 10. Oktober 2022

Jenufa, 9. Oktober 2022, Staatsoper

Die heurige Saison meint es gut mit uns, wobei die Inszenierung von Jenufa auch eine der besten ist. Das riesige Mühlrad im ersten Akt, das alles erdrückt, die trostlose Wohnung und der kalte Hochzeitssaal! Auch die Personenführung passt!
Musikalisch war auch fast nichts zu bemängeln. 

Ich bin immer bedrückt von dem furchtbaren 2. Akt. Diesmal war besonders das Vorspiel dazu herzergreifend. Hanus wird immer besser. Dazu wirklich tolle Sänger.
Diesmal als beste Asmik Grigorian und Eliska Weissova. Die Rolle der Küsterin ist wirklich ein besonders tolle.

Auch die Männer großartig, Michael Laurenz als arroganter Pimpf und der ewig liebende Laca David Butt Philip.
Auffallend auch Magarita Nekrasova als Buryja und Anna Bondarenko als Karolka!


Musikalische LeitungTomáš Hanus
InszenierungDavid Pountney
BühnenbildRobert Israel
KostümeMarie-Jeanne Lecca
LichtgestaltungMimi Jordan Sherin
ChoreographieRenato Zanella
Laca KlemenDavid Butt Philip
Stewa BuryjiaMichael Laurenz
Die Küsterin BuryjaEliška Weissová
JenůfaAsmik Grigorian
Die alte BuryjaMargarita Nekrasova
AltgesellMarcus Pelz
DorfrichterDan Paul Dumitrescu
Frau des DorfrichtersStephanie Houtzeel
KarolkaAnna Bondarenko
SchäferinDaria Sushkova
BarenaJenni Hietala
JanaIleana Tonca