Mittwoch, 17. Januar 2024

I Vespri Siciliani, 16. Jänner 2024, Staatsoper

 Ein spannende Oper, besser als die Fanciula am Abend vorher. Sehr männerlastig, was aber mir gefällt.

Sehr ordentlich dirigiert, könnte ein bisserl spannender sein, wirklich toll war Golovatenko, wenn er auf der Bühne war. Schöne Stimme und kraftvoll. Erwin Schrott brauchte ein bisserl, daher war Oh Palermo noch nicht so toll. John Osborn sehr gut, leider in den Spitzentönen etwas flach, wunderschöne Stimme von Willis-Sörensen, hell und klar. Der Chor toll, die Comprimarii alle entsprechend.


BESETZUNG 16.01.2024

DirigentCarlo Rizzi
InszenierungHerbert Wernicke
Bühnenbild, Kostüme und LichtHerbert Wernicke
Guido di MonforteIgor Golovatenko
ArrigoJohn Osborn
Giovanni da ProcidaErwin Schrott
Herzogin ElenaRachel Willis-Sørensen
Sire di BéthuneSimonas Strazdas
Conte VaudemontHans Peter Kammerer
NinettaStephanie Maitland
DanieliNorbert Ernst
TebaldoTed Black
RobertoMichael Arivony

Dienstag, 16. Januar 2024

La Fanciulla del West, 15. Jänner 2024, Staatsoper

Eine sehr ordentliche Repertoire-Aufführung. Malin Byström sang schön, allerdings in der Höhe musste sie schreien. Roberto Frontali ha ein bisserl gebraucht, dann aber sehr gut, die Pokerszene sehr spannend. Yonghoon Lee ein schlanker metallischer Tenor. Der Rest wie gewohnt ausgezeichnet, schön dirigiert!

BESETZUNG 15.01.2024

DirigentCarlo Rizzi
Regie und LichtMarco Arturo Marelli
BühnenbildMarco Arturo Marelli
KostümeDagmar Niefind

Montag, 15. Januar 2024

Zur gold'nen Liebe, 13. Jänner 2024, Black Box

 Die letzte Vorstellung ist immer sehr unterhaltsam. Die Künstler waren alle gelöst und es hat viel Spaß gemacht. Ausgezeichnet!!!

Musikalische Leitung
Jinie Ka
Inszenierung
Gregor Horres
Bühne
Elisabeth Pedross
Kostüme
Yvonne Forster
Choreografie
Ilja van den Bosch
Dramaturgie
Anna Maria Jurisch
Nachdirigat
Eunjung Lee

Emil Schramm, Kommerzienrat
Dominik Nekel
Edith, seine Tochter
Saskia Maas
Peter Fabricius, Komponist
Martin Enger Holm
Hannes Birk, Librettist
Christoph Gerhardus
Rubin, Hausagent
Matthäus Schmidlechner
Mutter Svoboda
Zuzana Petrasová
Lisa, Sängerin
Sophie Bareis
Sebastian Kiesewetter, Conférencier
Felix Lodel
Mutzi-Putzi, Soubrette
Astrid Lindinger
Paula Rosenauer
Der Theaterdirektor
Andreas Puehringer
Krause, Inspizient
Dominik Nekel
Frau Rembremerdinger, Darstellerin der Gräfin
Zuzana Petrasová

Mitglieder der OÖ. Tanzakademie

Montag, 8. Januar 2024

Die Fledermaus, 3. Jänner 2024, Staatsoper

Ein sehr ordentliche Aufführung. Wir haben uns sehr gut unterhalten. 

Dirigiert sehr schön von Simone Young, am besten hat mir die eingesprungene Nazarova als Adele gefallen. Nylund sehr gut, aber wahrscheinlich ist die Stimme schon weiter, der Csardas sehr schön, Kränzle als Eisenstein ein wenig deutsch, Hässler als Falke ein bisserl steif, Bankl als Frank sehr gut, unterhaltsam und gut bei Stimme (Bass und kein Bariton-besser passend). Patricia Nolz singt immer besser!


BESETZUNG 03.01.2024

Musikalische LeitungSimone Young
InszenierungOtto Schenk
BühneGünther Schneider-Siemssen
KostümeMilena Canonero
Choreographie im 2. Akt "Unter Donner und Blitz"Gerlinde Dill
Gabriel von EisensteinJohannes Martin Kränzle
RosalindeCamilla Nylund
FrankWolfgang Bankl
Prinz OrlofskyPatricia Nolz
Alfred, ein TenorHiroshi Amako
Dr. FalkeMartin Häßler
Dr. BlindNorbert Ernst
AdeleRegula Mühlemann
IdaIleana Tonca
FroschJohannes Silberschneider
IwanJaroslav Pehal

Sonntag, 31. Dezember 2023

Wiener Symphoniker / Wellber, 31. Dezember 2023, Konzerthaus

Heute Abend geht es noch zur 9. Beethoven

Leider ein sehr schlechtes Konzert - wieder einmal 

je fuchtel, desto schlecht! 

Omer Meir Welber verlässt uns ja Gottseidank nach Hamburg. Er ließ superschnell und knallig spielen.
Ich würde sagen brachialgewaltig! Die Symphoniker folgten ihm und Resultat war schlecht: ungenau, zu laut, kein Kantilene wurde ausgespielt. Ein bisschen besser wurde es ihm langsamen dritten Satz, gefolgt von Geschrei im vierten Satz. Alle Solisten und auch der Chor schrien nur, kein Legato war zu hören.

Ein echtes Ärgernis!

 

BESETZUNG

Wiener Symphoniker

Wiener Singakademie

Mari EriksmoenSopran

Wallis GiuntaMezzosopran

Michael SchadeTenor

Christopher MaltmanBariton

Omer Meir WellberDirigent

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822–1824)

Weihnachtsoratorium, 30. Dezember 2023, Franziskanerkirche

Eigenes Bild

Ein sehr schönes Weihnachtsoratorium mit Originalinstrumenten. Ambitioniert und genau gespielt, besonders wären die Bläser hervorzuheben. 

Von den Sängern hat mir am besten Johann Krokovay gefallen - wunderbar die Altarie "Schlafe mein Liebster" - immer der Höhepunkt im Weihnachtsoratorium. Daneben auch Jakob Gerbeth. Die anderen auch sehr gut.


Ein wirklich ausgezeichneter Chor und eine tolle Dirigentin


Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Weihnachtsoratorium BWV 248

Kantaten I, II und VI


Katharina Adamcyk, Sopran
Johanna Krokovay, Alt
Jakob Gerbeth, Tenor
Marcell Krokovay, Bass

Cappella Albertina Wien
Sophia Khutsishvili, Leitung

Samstag, 30. Dezember 2023

»Franzensfeste. Eine neue Schubertiade«, 29. Dezember 2023, Mozartsaal



Gut gelungener Abend, erstaunlich viel melancholische Musik. 
Die beiden Gruppen passen gut zusammen und spielen tolle Musik!
Eine Freude dabei zu sein!


 BESETZUNG

Musicbanda Franui

Johannes EderKlarinette, Bassklarinette

Andreas FuetschTuba

Romed HopfgartnerSopran- und Altsaxophon, Klarinette

Markus KralerKontrabass, Akkordeon

Angelika RainerHarfe, Zither, Gesang

Bettina RainerHackbrett, Gesang

Markus RainerTrompete, Gesang

Andreas SchettTrompete, Gesang, Leitung

Martin SenfterVentilposaune, Gesang

Nikolai TunkowitschVioline

Die Strottern

Klemens LendlGesang, Violine

David MüllerGesang, Gitarre


Winterreise mit den Strottern und der Musicbanda Franui

Was geschieht, wenn sich eine Osttiroler und eine Wiener Musiker:innengruppe auf Rügen treffen? So trug es sich vor einigen Jahren im Winter zu: Die Innervillgratener Musicbanda Franui, das »Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik«, und das Wienerlied-Duo Klemens Lendl und David Müller aka »Die Strottern« haben sich dabei musikalisch gefunden: Zwei Wochen lang wurde auf Rügen musiziert; dabei entdeckten die zwei Ensembles einen starken gemeinsamen Nenner: ihre Vorliebe für die Musik Franz Schuberts. »So muss das geklungen haben, wenn der Schubert seinen Freunden vom Land die Winterreise vorgesungen hat!«, lautete der enthusiastische Befund – und schon war die Idee des Projektes »Franzensfeste« geboren, der viele kurzweilige, amüsante und auch ein bisschen sentimentale Konzertabende folgen sollten.