Freitag, 12. April 2024

La Rondine, 12. April 2024, Volksoper

Ein netter Abend, schöne Musik, unterhaltsam inszeniert, Sängerisch in Ordnung. Am besten haben mir die drei Grazien gefallen.

Besetzung

Co-Regie / Choreographie
Florian Hurler
Bühnenbild
Christof Hetzer
Licht
Georg Veit
Choreinstudierung
Roger Díaz-Cajamarca
Magda de Civry
Matilda Sterby
Lisette, ihre Dienerin
Rebecca Nelsen
Ruggero Lastouc, Sohn eines Freundes von Rambaldo
Leonardo Capalbo
Prunier, ein Dichter
Timothy Fallon
Rambaldo Fernandez, ein Bankier, Magdas Liebhaber
Andrei Bondarenko
Périchaud
Marco Di Sapia
Gobin, Freund Rambaldos
Aaron-Casey Gould
Crébillon, Freund Rambaldos
Aaron Pendleton
Rabonnier, ein Maler
Ben Connor
Yvette, Magdas Freundin
Julia Koci
Bianca, Magdas Freundin
Johanna Arrouas
Suzy, Magdas Freundin
Stephanie Maitland
„un maggiordomo“, ein Butler
Aaron Pendleton
„un cantore“, ein Sänger
Rebecca Nelsen
„un giovine“, ein junger Mann/Student
Rey Alan Lacuin
„una grisette“, Lolette
Angela Riefenthaler
„una donnina“, Georgette
Renatka Kucharova
„altra donnina“, Gabriella
Burcu Kurt

Beyer / Ceccato / Ablogin, 11. April 2024, Mozartsaal

 An den Originalklang musst ich mich ein bisserl gewöhnen. Der Beethoven zu  Beginn war auch nicht wirklich spritzig, aber wurde besser. Sehr schön dann die Lieder ohne Worte. Den Mozartsaal füllte das Hammerklavier (Neubau nach Pleyel 1932) mit warmen Klang. Der Höhepunkt war dann das Mendelssohn-Trio nach der Pause und die Zugabe (langsamer Satz aus dem anderen Trio). Man merkte nicht, dass der Pianist erst am Montag eingesprungen war.


BESETZUNG

Amandine BeyerVioline

Marco CeccatoVioloncello

Dmitry AbloginHammerklavier

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven

Klaviertrio G-Dur op. 1/2 (1794–1795)

Felix Mendelssohn Bartholdy

Lied ohne Worte A-Dur op. 19b/4 (1829)

Lied ohne Worte a-moll op. 19b/2 (1830)

Lied ohne Worte E-Dur op. 19b/1 (1830)

Lied ohne Worte h-moll op. 67/5 (1844)

Lied ohne Worte B-Dur op. 67/3 (1844)

Lied ohne Worte As-Dur op. 38/6 »Duetto« (1836)

***

Klaviertrio c-moll op. 66 (1845)

Donnerstag, 11. April 2024

Solistenkonzert Benjamin Bernheim, 10. April 2024, Staatsoper

Leider ein enttäuschender Abend, der vor allem einer verunglückten Programmauswahl geschuldet war. Der Hahn war eigentlich recht fad, sehr schön das Gounod. Alle Lieder sehr lyrisch und elegisch, daher kam auch kaum Stimmung auf, außerdem sind französische Lieder mir nicht bekannt und ungewohnt.
Nach der Pause sehr schön der Puccini, dann Dupac, recht gut, allerdings wirklich schön nur das Mittlere. Die Strauss-Lieder waren zu vergessen. Vor den Zugaben gegangen

Konträr offensichtlich die Kritiken:

Lukas Link


BESETZUNG 10.04.2024

SängerBenjamin Bernheim
PianistCarrie-Ann Matheson

INHALT

Programm: 

Reynaldo Hahn 
L’Heure exquise

Charles Gounod 
L’Absent

Ernest Chausson
Poème de l’amour et de la mer


PAUSE

Giacomo Puccini
Mentìa l’avviso
Terra e mare 
Sole e amore

Henri Duparc 
L’Invitation au voyage
Extase
Phidylé


Richard Strauss
Heimliche Aufforderung 
Morgen 
Cäcilie 

Donnerstag, 4. April 2024

Parsifal, 3. April 2024, Staatsoper

Es war der Abend von Garanca und Groissböck sowie Frank
Aber dem Dirigenten Alexander Soddy muss auch großes Lob gezollt werden, es schuf wunderschöne Klangwelten.

Beeindruckend war der 2. Akt (obwohl Werner Van Mechelen- Klingsor ein wenig abfiel - aber immer noch sehr gut). Vor allem Garanca (Extraklasse) und auch Frank machten es zu einem unglaublichen Erlebnis.

Groissböck sang mit warmer Stimme einen herrlichen Gurnemanz.

Michael Nagy sehr schön den leidenden Amfortas.

Die anderen sehr schön! Keine Ausreisser nach unten!

Der 3. Akt war mir dann nicht mehr ganz so lustig, vielleicht war ich auch müde und die Spannung ist abgefallen?

Post 971

BESETZUNG 03.04.2024

Musikalische LeitungAlexander Soddy
Inszenierung, Bühne & KostümeKirill Serebrennikov
LichtFranck Evin
Ko-RegieEvgeny Kulagin
Mitarbeit BühneOlga Pavliuk
Mitarbeit KostümTatiana Dolmatovskaya
Video & Foto DesignerAleksei FokinYurii Karih
KampfmeisterRan Arthur Braun
DramaturgieSergio Morabito
AmfortasMichael Nagy
GurnemanzGünther Groissböck
TiturelWolfgang Bankl
ParsifalDaniel Frank
KlingsorWerner Van Mechelen
KundryElīna Garanča
Der damalige ParsifalNikolay Sidorenko
1. GralsritterKatleho Mokhoabane
2. GralsritterJusung Gabriel Park
1. KnappeStephanie Houtzeel
2. KnappeAlma Neuhaus
3. KnappeNorbert Ernst
4. KnappeTed Black
1. Blumenmädchen/1. GruppeIleana Tonca
2. Blumenmädchen/1. GruppeMiriam Kutrowatz
3. Blumenmädchen/1. GruppeAnna Bondarenko
1. Blumenmädchen/2. GruppeMaria Nazarova
2. Blumenmädchen/2. GruppeJenni Hietala
3. Blumenmädchen/2. GruppeStephanie Maitland

Mittwoch, 3. April 2024

WSO/ Wiener Singakademie / Halls Bach: Matthäuspassion, 17. März 2024

Es dauerte ein wenig, eigentlich bis zur Pause, bis die Qualität gepasst hat.

Der eingesprungene Stuart Jackson musste sich erst akklimatisieren, dann sang er wunderbar (aber seine Stimme gefällt nicht allen). Manuel Walser gefiel mir gut, anderen sehr gut. 

Sophie Junker naja, Hugh Cutting wunderbar und sehr schön. Laurence Kilsby okay, Samuel Hasselhorn sehr gut.

Das Orchester hat wunderbar gespielt, eine tolle Leistung!! ausgezeichnet dirigiert und vom Chor gesungen!


BESETZUNG

Wiener Symphoniker

Wiener Singakademie

Stuart JacksonEvangelist (Tenor)

Manuel WalserChristus (Bariton)

Sophie JunkerSopran

Hugh CuttingCountertenor

Laurence KilsbyTenor

Samuel HasselhornArien, Petrus, Pilatus (Bariton)

Barbara RettPräsentation

Matthew HallsDirigent

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244 (1727 vor)

Sonntag, 31. März 2024

Frühling in Wien, 31. März 2024, Musikverein

Ein etwas ernster erster Teil, der späte Bruckner (1892) sehr schön, aber spröde. Die Pavane sehr lieblich. 
Dann der Höhepunkt des Abends das Gloria von Poulenc, tänzerisch, besinnlich und unglaublich schön. 
Der Chor brauchte etwas, der Sopran war ein bisserl schrill im Bruckner, dann ausgezeichnet.
Damrau  hat mir im Poulenc tlw. gar nicht gefallen, Operetten liegen ihr mehr - sie klingt schon recht alt.
Nach der Pause ein Schlager nach dem anderen, herrlich die "Leichte Kavallerie" und auch der Rest sehr gelungen.


INTERPRETEN

Wiener Symphoniker
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Manfred Honeck, Dirigent
Diana Damrau, Sopran

PROGRAMM

Frühling in Wien

ANTON BRUCKNER

150. Psalm

GABRIEL URBAIN FAURÉ

Pavane für Orchester fis-Moll, op. 50

FRANCIS POULENC

Gloria. Kantate für Sopran, gemischten Chor und Orchester G-Dur


– Pause –

FRANZ VON SUPPÈ

Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“

JOHANNES BRAHMS

Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll

Nachtigall, sie singt so schön, op. 52/15; bearbeitet von Manfred Honeck und Tomáš Ille

Wenn so lind dein Auge mir, op. 52/8; bearbeitet von Manfred Honeck und Tomáš Ille

Ein kleiner hübscher Vogel, op. 52/6; bearbeitet von Manfred Honeck und Tomáš Ille

FRANZ LEHÁR

„Wär es auch nichts als ein Traum vom Glück” aus „Eva”

„Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“

Gold und Silber. Walzer, op. 79

GIACOMO PUCCINI

O mio babbino caro. Arie der Lauretta aus der Oper „Gianni Schicchi“

CARL ORFF

Ave formossima

„O Fortuna” aus „Carmina Burana”

Sonntag, 24. März 2024

Die Nachtigall von Gorenskaja, 22. März 2024, Oper Graz


Diese Oper ist eine gelungene Sache, spritzig, unterhaltsam, schöne Melodien!
Gut inszeniert, es machte Freude. Besonders gefallen hat mir Roman Pichler mit sehr schöner Tenorstimme, Sieglinde Feldhofer gelang wirklich erst ihre letzte Arie. Die anderen sehr gut und auch die vielen Chorsolisten! 

Besetzung

Musikalische Leitung: Marko Hribernik
Inszenierung: Janusz Kica
Choreographie: Leonard Jakovina
Bühne: Marko Japelj
Kostüme: Leo Kulaš
Licht: Daniel Weiss
Dramaturgie: Christin Hagemann
Majda, eine Witwe: Mareike Jankowski
Minka, ihre Tochter: Sieglinde Feldhofer (Apr: 13, Mai: 2)
Franjo, ihr Verlobter: Roman Pichler
Chansonette: Neven Crnić
Ninon, seine Frau: Ekaterina Solunya
Štrukelj, Verwalter: Wilfried Zelinka
Rajdelj, Schreiber: Martin Fournier
Wirt: Daeho Kim
Tänzerin: Ann-Kathrin Adam
Tänzer: Arthur Haas#