Und gleich noch ein traumhafter Abend. Alle Protagonisten wundervoll.
Anna Netrebko und Vittorio Grigolo ein herrliches Paar, er ein stürmischer und emotioneller Italiener, sie wunderbar zart!
Dazu ein Künstlerquartett, dass man sonstwo suchen kann - echter Luxus und so spielfreudig!
Petean mit warmen Bariton, Groissböck großer Bass, eine tolle Mantelarie!!
Die Inszenierung immer ein Freude!
Dazu das animierte Dirigat von de Billy!
Montag, 12. September 2022
La Bohème. 11. September 2022, Staatsoper
Carmen, 9. September 2022, Staatsoper
Eine wunderbare Aufführung - wieder einmal mit den Weltstars Garanca und Beczala!
Dann bleibt kaum ein Wunsch offen, wenn dazu auch die anderen so gut sind. Herrlich Nazarova und Signoret, eine wunderbare Micaela Zamecnikova und Tagliavini!
Garanca ist etwas kühl. Das Dirigat sehr schwungvoll, allerdings lässt die Inszenierung einen kalt!
Donnerstag, 8. September 2022
Die Zauberflöte, 7. September 2022, Staatsoper
Ein Abend zum Wohlfühlen.
Das Dirigat von Bertrand de Billy sehr schön nach einer Anlaufzeit (1. Vorstellung),
Am besten gefallen hat mir Kathryn Lewek als Königin der Nacht, ein machtvoille Persönlichkeit mit fester Stimme, in der Tiefe auch groß, die Koloraturen nicht piepsen, dazu ein profunder Sarastro (Groissböck). Ein sehr schöne Pamina Golda Schultz, Tamino gut, aber ein bisserl fad. Die Damen sehr gut, Unterreiner ein hervorragender Sprecher, Monostatos zu leise, die Geharnischten eine Luxusbesetzung!
Die Inszenierung nett und passend!
Freitag, 26. August 2022
Carmina burana, 21. August 2022, Ossiach
Ein wunderbarer Abend, eine spannende Version ausschließlich für Schlagwerk. Ein guter Chor, auf meinem Platz hörte ich vor allem die Männerstimmen, Christoph Gerhardus sang unglaublich gut, ich habe ihn noch nie so gut gehört! (und nicht nur ich)
die Sopranistin gut.
Donnerstag, 11. August 2022
Sissy, 6. Juni 2022, Tabor bei Jennersdorf
Eine sehr unterhaltsame und gut gelungene Produktion. Unterhaltsam, sehr gut musiziert, am Schluss richtig herrlich kitschig
Eigentliche Hauptperson ist Herzog Max und seine Frau Louise. Beide ausgezeichnet gespielt, wobei Annette Kuhn an Magda Schneider erinnert. Oliver Huether ist ein herrlicher Rabauke, der für einen Schauspieler ausgezeichnet singt. Sissy Valerie Luksch ein bisserl farblos, Phillipp Laabmayr ein sehr netter Kaiser. Sehr romantisch das Paar Thurn und Taxis & Nené! Ausgezeichnet gesungen und gespielt. Sie hatten Pech, dass bei ihrem großen Duett ein "Brunnen" umfiel, Der Geiger trug mit den Schmalzigsten Melodien Kreislers zum Erfolg bei.
BESETZUNG
Dienstag, 2. August 2022
Das Frankenburger Würfelspiel, 31. Juli 2022, Freilichtbühne Frankenburg
Unglaublich was so eine kleine Stadt aufstellen kann. 500 Darsteller und 300 Helfer.
Ein wunderbarer Schauplatz mit der linde mit Leiter und dem gewellten Boden, wo die Gruppen erst verschwinden und dann wieder auftauchen.
Alle Darsteller sehr gut, ein insgesamt erschütterndes Dokument einer grauslichen Zeit!
Schauspiel nach Karl Itzinger, überarbeitet von Franz und Michael Neudorfer, neu inszeniert von Alois Pillichshammer und Johann Gebetsberger.
Ein Stück Geschichte wird wieder zum Leben erweckt durch über 500 LaienschauspielerInnen, ein fesselndes, bewegendes Schauspiel auf der größten Naturbühne Europas.
Seit 1925 spielt die Würfelspielgemeinde Frankenburg ein Stück, das dieses markante Geschehen in der Geschichte des Ortes zum Inhalt hat. Alle zwei Jahre wird in den Sommermonaten Vergangenes wieder lebendig. Auf keiner anderen Sommerbühne ist Schauspiel so authentisch, so eng mit den Wurzeln der Mitwirkenden verbunden wie hier.
Die dramatische, farbenprächtige Inszenierung unter freiem Himmel, die herrliche Naturkulisse und nicht zuletzt die unverfälschte Spielfreude der 500 Frankenburger LaiendarstellerInnen bescheren dem Publikum ein unvergessliches Erlebnis.
SYMPHONISCHES FINALE - SCHUBERT IN OBERÖSTERREICH, 30. Juli 2022, Pfarrkirche St. Georgen i.A.
Selten ein so wunderbares Konzert erlebt. Wir saßen recht nahe im vorderen Chorraum, sodass der Eindruck wirklich unmittelbar war. Die beiden Symphonien waren klar und genau musiziert, die Streicher ohne Vibrato. Es war kein Schöngesang, sondern die Erschütterungen und Brüche Schuberts klar und deutlich zu hören. Vor allem die C-Dur weist weit voraus in ihren Gegensätzen und Dissonanzen
Franz Schubert:
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Die Unvollendete“
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur“
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin

