Samstag, 20. Juni 2026

#Fünf: Neunte!, 19. Juni 2026, Brucknerhaus

Markus Poschner bedankt sich beim Konzertmeisterpult
Ruth Elisabeth Müller und Tomasz Liebig.
Foto: Petra und Helmut Huber


Ausgezeichnet - das stark verjüngte und weiblich dominierte Brucknerorchester bietet mit seinem Chefdirigenten einen großartigen Abend.
Beethovens Erste brillant, der 1. Satz flott, der letzte etwas langsamer als üblich, aber immer noch schnell, dazwischen beschwingtes und spannendes.
Nach der Pause ein toller Mahler - diese Symphonie wird nicht mein Freund, ich finde sie langatmig und endlos (90 Minuten). Gestört wurde auch der verendete Schluss durch Husten und abwandernde Besucher (2 Mi9nuten vor Ende!!)

 



Programm

Ludwig van Beethoven // 1770–1827

Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 // 1799–1800


Gustav Mahler // 1860–1911

Symphonie Nr. 9 // 1909–10

Besetzung

Bruckner Orchester Linz

Markus Poschner | Dirigent 

Donnerstag, 18. Juni 2026

Im Klang berührt - Große C-Dur, 18. Juni 2026, Konzerthaus


Dies ist ein doppeltes Format - im Klang, d.h. dass das Orchester verteilt im Parterre sitzt und Besucher dazwischen und klangberührt - ein Konzert für Behinderte.
Es funktioniert wunderbar! Sehr gute Moderation, die auch zu Mitmachaktivitäten animiert. 

Dazu ausgezeichnet gespielt und viel Freude für alle!!


  • Wiener Symphoniker
  • Petr PopelkaDirigent
  • Marietta GravoglÖGS Dolmetschung
  • Julian HüttlModeration
  • Petra LineckerModeration, Konzept

Programm

  • Franz Schubert

    Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825 ?–1828)

Montag, 15. Juni 2026

Die Götterdämmerung, 14. Juni 2026, Staatsoper

© Michael Pöhn


Die letzte Aufführung in dieser Inszenierung. Wir werden ihr sicher nachweinen, weil sie einfach die Geschichte ohne irgendwelche Überschreibungen erzählt. Es ist nicht alles perfekt oder toll, aber die Schwächen wenige.

Musikalisch war es ein toller Abend, angefangen von einem grandiosen Dirigenten, jedoch dauerte es ein wenig bis zum Zwischenspiel vor der der Waltraute-Szene. Diese war für mich der Höhepunkt des Abend. Vörös hat sich für größeres empfohlen!! Sängerisch war zu berichten, dass es derzeit wohl keinen besseren Siegfried gibt, als Schager, neben seiner perfekten Stimme auch ein toller Schauspieler. Dazu eine Camilla Nylund, in großer Form und Präsenz.
Groissböck ist immer noch sehr gut, aber die Stimme läßt in der Tiefe nach.
Sehr schön und bestimmt sang Hietala die Gutrune, auch ein mäßig guter Gunther Attila Mokus. Ausgezeichnet wieder Nigl als Alberich. Die Nornen litten ein wenig unter dem schwächeren Beginn, die Rheintöchter sehr gut!

Götterdämmerung

Besetzung am Sonntag 14. Juni 2026         

Siegfried           Andreas Schager

Gunther            Attila Mokus

Hagen              Günther Groissböck

Alberich            Georg Nigl

Brünnhilde      Camilla Nylund

Gutrune            Jenni Hietala

Waltraute         Szilvia Vörös

Erste Norn       Monika Bohinec

Zweite Norn    Margaret Plummer

Dritte Norn      Jenni Hietala

Woglinde         Ileana Tonca

Wellgunde       Alma Neuhaus

Flosshilde        Stephanie Maitland

Musikalische Leitung              Pablo Heras-Casado

Regie   Sven-Eric Bechtolf

Bühne Rolf Glittenberg

Kostüme          Marianne Glittenberg


Liederabend Christoph Gerhardus, 10. Juni 2026, Wiener Volksliedwerk - Bockkeller

 Er macht große Fortschritte und ist im Tenorfach angekommen, Sehr schöne Kernerlieder.
Nach der Pause die grandios vertonten Gedichte von Jandl, hervorragend dargeboten vom Sänger!!

Bitte noch mehr!





Dienstag, 9. Juni 2026

Lady Magnesia / Zweimal Alexander, 9. Juni 2026, Kammeroper


Die vorläufig letzte Serie in der Kammeroper. Zwei absurde und unterhaltsame Stücke. Sehr gut und spritzig inszeniert. Die Sänger gefielen mit alle gut. Kein Ausfall, ausgezeichnet dirigiert
Spannende Musik, wobei uns der Martinu besser gefiel.

 


Besetzung

Musikalische Leitung

 

Irene Delgado-Jiménez

Inszenierung

 

Anna Bernreitner

Bühne und Kostüm

 

Manfred Rainer

 

Hannah Öllinger

Choreografie

 

Steffi Wieser

Licht

 

Franz Tscheck

Dramaturgie

 

Christian Schröder

Sir George / Oskar

Peter Kirk

Lady Magnesia / Armande

Josefine Göhmann

Alexandre / Adolphus Bastable

Jacob Phillips

Das Porträt

Timothy Edlin

Phyllis / Philomène

Wilma Kvamme

Tänzer

Johann Ebert

 

 

Wiener KammerOrchester


Tosun Duygu (Rhythmik), Ramirez Corona Aleida (Gitarre), Ganoti Argyro (Querflöte), 9. Juni 2026, LMN - Psychiatrie Floridsdorf



 Sehr nette Musik, viel Liebesleid

Schön und gut gespielt und gesungen mit unterschiedlichen Instrumenten



Programm

La Petenera – Traditionelles Lied, Mexikanisch
Dar Hejîrokê – Traditionelles Lied, Kurdisch
To Margoudi – Traditionelles Lied, Griechisch
Ojos Azules – Gilberto Rojas Enríquez, Bolivianisch
Şino Nîno – Mehmeht Atlı, Kirmanskî
Milo Mou Kokino – Traditionelles Lied, Griechisch
La Jardinera – Violeta Parra, Chilenisch
Besame Mucho / Gia Ena Tango, Consuelo Velázquez/ Haris Alexiou, Mexikanisch/Griechisch
Pervane – Ahmet Aslan, Türkisch
Amighdalaki – Traditionelles Lied, Griechisch
Cariñito – Ángel Aníbal Rosado, Peruanisch

Musiker

Duygu Tosun (Rhythmik)
Aleida Ramirez Corona (Gitarre)
Argyro Ganboti (Querflöte)

Mittwoch, 3. Juni 2026

Cappella Albertina et. al., 2. Juni 2026, Canisius Kirche

In der Kirche kam alles noch besser herüber, immer sehr schön, 






Franz Schubert (1797 - 1828)
Overture im italienischen Stile - C dur

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
Jauchzet dem Herrn - Psalm 100

 Anton Bruckner (1824 - 1896)
Virga Jesse

 Gioacchino Rossini (1792 - 1868)
O salutaris hostia

 Giacomo Puccini (1858 - 1924)
Messa di Gloria

 

Adrian Autard, Tenor

Wolfgang Bankl, Bass

Cappella Albertina Wien (Sophia Khutsishvili)
Collegium Vocale Wien (Fabio Felsberrger)
Musikfreunde Baden (Guram Tsintsadze)

Canisiuskirche, Wien 9, Lustkandlgasse 36