Dienstag, 10. September 2019

Don Carlos, 9. September 2019, Staatsoper


Ein ausgezeichneter Abend, mehr als nur Repertoire. Der Dirigent Jonathan Darlington eigentlich sehr gut, manchmal aber zu langsam, vor allem für die Sänger!
Die Solisten alle wunderbar. Als Krönung ein bestens disponierter René Pape als Phillip! Auch war das Duett mit dem Großinquisitor wirklich beeindruckend, Dmitry Ulyanov ist viel besser als die bisherigen (Halvarsson, Moisiuc). Anja Harteros lief erst gegen Ende zu ihrer Form auf, davor nicht so toll, hingegen konnte Elena Zhidkova von Anfang an überzeugen, besser als das letzte Mal. Fabio Sartori ist mit schöner Stimme und nicht so schöner Statur ausgestattet, aber viel besser als Vargas. Simon Keenlyside ausgezeichnet, ein wenig rauhe Stimme.
Immer wieder mitgenommen von der Intensität der Musik!



siehe auch:
Don Carlo, 2. Juni 2016
Don Carlo, 21. Juni 2017
Valentino Hribernig-Körber 


Dirigent Jonathan Darlington
Regie Daniele Abbado
Bühnenkonzeption Graziano Gregori
Bühne Angelo Linzalata
Kostüme Carla Teti
Licht Alessandro Carletti
Regiemitarbeit Boris Stetka
Choreographie Simona Bucci
Philipp II. René Pape
Don Carlo Fabio Sartori
Rodrigo Simon Keenlyside
Der Großinquisitor Dmitry Ulyanov
Elisabeth von Valois Anja Harteros
Prinzessin Eboli Elena Zhidkova
Ein Mönch Jongmin Park
Tebaldo Margarita Gritskova
Lerma/Herold Jinxu Xiahou
Stimme vom Himmel Diana Nurmukhametova

Freitag, 6. September 2019

Hoffmanns Erzählungen, 5. September 2019, Staatsoper


Ich war eigentlich sehr zufrieden mit dem Abend. Es war eine erste Aufführung einer Serie. Frédéric Chaslin dirigierte solide, gut. Es holperte aber öfters, vor allem der Chor war ziemlich unpräzise, es wurde aber im Laufe des Abends besser.
Dmitry Korchak ist wirklich ein wunderbarer Hofmann, er hat alles für einen Weltklassesänger. Dazu eine ausgezeichnete Olga Peretyatko. Ihre Olympia war wunderbar, die Antonia etwas schwächer und die Giulietta großartig. Gaëlle Arquez eine gute Niklausse. Wieder erfreulich ausgezeichnet Michael Laurenz, er nützte seine Arie wirklich aus um sich zu profilieren. Luca Pisaroni allerdings mit leichten Schwächen, er ist nicht dämonisch genug. Er ist eher bei Mozart oder Rossini zu hause. 
Die Inszenierung wirklich besonders gelungen und unterhaltsam.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal und hoffe, dass die kleinen Problemchen dann nur der 1. Aufführung geschuldet sind.

siehe auch:
Renate Wagner

Dirigent  Frédéric Chaslin 
Inszenierung  Andrei Serban
Ausstattung  Richard Hudson
Choreographie  Niky Wolcz

Hoffmann Dmitry Korchak 
Muse/Nicklausse Gaëlle Arquez 
Lindorf/Coppélius/Miracel/Dapertutto Luca Pisaroni 
Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio Michael Laurenz 
Olympia Olga Peretyatko 
Antonia Olga Peretyatko 
Giulietta Olga Peretyatko 
Stimme der Mutter Zoryana Kushpler 
Spalanzani Igor Onishchenko
Nathanaël Lukhanyo Moyake 
Crespel Dan Paul Dumitrescu 
Luther Alexandru Moisiuc 
Hermann Samuel Hasselhorn 
Schlémil Clemens Unterreiner 

Mittwoch, 4. September 2019

Tjeknavorian-Wagner-Sietzen, 12. Februar 2019, Berio-Saal


Eine sehr unterhaltsame Probe von 3 tollen jungen Künstlern!
Man hat auch gsehen, wie ernsthaft sie arbeiten! Und großartige Bearbeitungen!!



Emmanuel Tjeknavorian, Violine
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Dominik Wagner, Kontrabass
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Christoph Sietzen, Multipercussion
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Programm
Johann Sebastian Bach
Sonate Nr. 3 g-moll BWV 1029 für Viola da Gamba und Cembalo (Bearbeitung) (1720 ca.)
Reinhold Morizowitsch Glière
Acht Duos op. 39 für Violine und Violoncello (Auswahl) (1909)
Claude Debussy
Sonate für Flöte, Viola und Harfe (Bearbeitung) (1915)
***
Manuel de Falla
Suite populaire espagnole (Bearbeitung)
Iannis Xenakis
Rebonds b (1987-1988)
George Gershwin
Rhapsody in Blue (Bearbeitung: Wolfram Wagner) (1924)

Montag, 2. September 2019

Duo Kovarik & Ferjencikova, Orgel&, 1. September 2019, Jesuitenkirche

Ein etwas anderer Abend mit den beiden Colloque von Jan Gaillou. Einmal Orgel und Violine und dann Orgel und Klavier. Beides sehr spannend und interessant, ein bißchen einhören war allerdings notwendig. Dazwischen ein Orgelmonstrum bearbeitet von Jan Kovarik von Liszt!




Hommage à JEAN GUILLOU
im Rahmen der "Goldenen Stunde" an der Jesuitenkirche Wien

DUO KOVARIK (Schweiz)
Eva KOVARIK – Violine, Martin KOVARIK – Orgel und Klavier
Zuzana FERJENCIKOVA – Orgel



Programm: 
Jean Guillou: Colloque IX für Panflöte und Orgel (Transkription für Violine und Orgel: Eva Kovarik)
Franz Liszt: Concerto Pathétique (Transkription für Orgel: Martin Kovarik)
Jean Guillou: Colloque V für Klavier und Orgel

Salome, 28. August 2019, Salzburg, Felsenreitschule


Ich war wirklich beeindruckt von dem tollen Abend. Schon der erste Ton und das helle klare "Schön ist die Prinzessin Salome" von Julien Prégardien zog einen in die Oper hinein. Es waren an diesem Abend alle wunderbar, an der Spitze jedoch Asmik Gregorian als Salome! Wunderbar gesungen und noch besser gespielt! Dazu endlich einmal ein dämonischer Jochanaan Gábor Bretz. Auch John Daszak und Anna Maria Chiuri großartig!
Dazu noch ein Franz Welser-Möst in Hochform! Die Akustik in der Felsenreitschule ist besonders sängerfreundlich!


Besser als Klaus Billand lässt es sich nicht beschreiben!!

Franz Welser-Möst Musikalische Leitung 
Romeo Castellucci  Regie, Bühne, Kostüme und Licht 
Cindy Van Acker  Choreografie 
Silvia Costa  Künstlerische Mitarbeit 
Piersandra Di Matteo  Dramaturgie 


John Daszak  Herodes 
Anna Maria Chiuri  Herodias 
Asmik Grigorian  Salome 
Gábor Bretz  Jochanaan 
Julian Prégardien  Narraboth 
Christina Bock  Ein Page der Herodias 
Matthäus Schmidlechner  Erster Jude 
Mathias Frey  Zweiter Jude 
Kristofer Lundin  Dritter Jude 
Joshua Whitener  Vierter Jude / Sklave 
David Steffens  Fünfter Jude 
Tilmann Rönnebeck  Erster Nazarener 
Paweł Trojak  Zweiter Nazarener 
Peter Kellner  Erster Soldat 
Dashon Burton  Zweiter Soldat 
Thomas Bennett  Ein Cappadocier 

Montag, 19. August 2019

Arno Hartmann, Orgel, 18. August 2019, Jesuitenkirche,

Die Goldene Stunde ist ein sehr schöner Abschluß des Wochenendes. Diesmal mit Arno Hartmann aus Bochum an der Orgel der Jesuitenkirche. Ein sehr schönes Programm! Ein großes Werk ist der César Franck - beeindruckend.
Es wirdd schon Spätsommer, die Sonne steht schon viel tiefer!




Louis Vierne (1870 - 1937)
Hymne au soleil op. 53, 3
Cathedrales op. 55, 3

Olivier Messiaen (1908 - 1992)
Offrande au Saint Sacrement

Cesar Franck (1822 - 1890)
Grande Piece Symphonique op. 17
Andantino serioso - Allegro non troppo e maestoso -
Andante - Allegro - Andante - Allegro non troppo e maestoso -
Beaucoup plus largement que precedemment

Dienstag, 13. August 2019

Peter Frisée, Widor, 8.August 2019, Jesuitenkirche

Diese frühe Symphonie für Orgel des großen französischen Organisten und Komponisten Charles-Marie Widor hat uns ausnehmend gut gefallen, eher ein leises Stück, aber wundervolle Melodien!

Peter Frisée hat sehr schön gespielt, die Stimmung an einem sonnigen frühen Abend war wunderbar.