Dienstag, 13. Juli 2021

Wiener Singakademie / Ferlesch, Carmina burana, 13. Juli 2021, Konzerthaus

 Ausgezeichnet. Der Männerchor hat etwas gebraucht, die Damen von Anfang an sehr gut. 

Das Beste war das erste Zwischenspiel von den Schwestern Önder!!
Elisabeth Breuer sehr gut, Philipp Mathmann auch als Schwan, Christoph Filler mit Schwächen in der Höhe, am Beginn auch viel zu leise, da hat die Stimme noch nicht getragen. 

Sehr erfreulich in einem vollen Saal zu sitzen


INTERPRETEN

Wiener Singakademie

Gumpoldskirchner SpatzenChor
Einstudierung: Yulia Mikkonen

Elisabeth BreuerSopran

Philipp MathmannCountertenor

Christoph FillerBariton

Motus Percussion

Leonard SchmidingerPauken

Christoph SietzenSchlagwerk

Nico GerstmayerSchlagzeug

Valentin NeudorferSchlagzeug

Elliott Gaston-RossSchlagzeug

Sebastian WielandtSchlagzeug

Ferhan ÖnderKlavier

Ferzan ÖnderKlavier

Heinz FerleschDirigent

PROGRAMM

Carl Orff

Carmina Burana. Cantiones profanae (Bearbeitung für Sopran, Tenor, Bariton, gemischten Chor, Knabenchor, zwei Klaviere und Schlagzeug: Wilhelm Killmayer) (1936)


Die Bruckner Messe. Markus Poschner, 3. Juli 2021, Stiftkirche St. Florian

 Ein wunderbares Erlebnis - der Beginn der Unvollendeten in der vollen Kirche war schon so toll. Poschner dirigierte langsam (Hall!), aber dadurch war alles sehr klar und auch intensiv. Jedes Thema wurde ausgekostet. 

Dann eine grandiose Bruckner Messe, die das Herz gerührt hat. Mich hat am meisten das Kyrie und vor allem das Benedictus berührt.



Linzer Jeunesse Chor
Wolfgang Mayrhofer
Leitung
Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner
Dirigent
Franz Schubert
Sinfonie h-Moll D759 "Unvollendete"
Anton Bruckner
Messe Nr. 2 e-Moll WAB 27

Freitag, 2. Juli 2021

Elektra, 29. Juni 2021 Staatsoper

Der Abend begann etwas verhalten, aber dann wurde es wunderbar. Franz Welser-Möst kann Strauss - daher war es spannend und interessant bis letzten Minute. Diesmal war der Auftritt und die Szene der Klytemnästra am spannendsten. Michaela Schuster ist am Ende ihrer Karriere, aber trotzdem immer noch genug Kraft und Stimme. Camilla Nylund singt auf einem bestechend hohen Niveau. Aušrinė Stundytė hat nicht die Kraft für die ganze Rolle, sie schont sich manchmal ein bisserl. Wunderbar der Orest von Derek Welton, sonorer Bassbariton, imponierend, dominant.

Der Rest ist Luxusbesetzung!!


srgb


Musikalische LeitungFranz Welser-Möst
InszenierungHarry Kupfer
Szenische EinstudierungAngela Brandt
BühneHans Schavernoch
KostümeReinhard Heinrich
KlytämnestraMichaela Schuster
ElektraAušrinė Stundytė
ChrysothemisCamilla Nylund
AegisthJörg Schneider
OrestDerek Welton
Der Pfleger des OrestWolfgang Bankl
Die VertrautePatricia Nolz
Die SchleppträgerinStephanie Maitland
Ein junger DienerRobert Bartneck
Ein alter DienerDan Paul Dumitrescu
Die AufseherinDonna Ellen
Erste MagdMonika Bohinec
Zweite MagdSzilvia Vörös
Dritte MagdMargaret Plummer
Vierte MagdRegine Hangler
Fünfte MagdVera-Lotte Boecker

Donnerstag, 24. Juni 2021

Lohengrin, 23. Juni 2021, Staatsoper

Lohengrin von Klaus Florian Vogt ist immer ein wahrer Genuß. Seine helle klare und perfekt beherrschte Stimme, die auch im pianissimo trägt macht ungeheure Freude. 
Zitat Dominik Troger:
"Mit dem Lohengrin des Abends, Klaus Florian Vogt, stand die Premierenbesetzung auf der Bühne. Vogts „ätherischer“ Lohengrin ist in den Jahren zu einer gesanglich und darstellerisch ausdifferenzierten Bühnenfigur gereift. Allein wie er die „Taube“ in der Gralserzählung modelliert oder mit welcher verhaltenen, aber zu gleich erschütternden Traurigkeit er das „Weh, nun ist all unser Glück dahin“ gestaltet. Es sind Nuancen, die sich zu einem plastischen Rollenporträt summieren, zumal er auch die Gralswelt mit keuscher, fast knabenhafter Stimme zeichnet, für die weltliche Seite seiner Existenz aber auch virilere Töne findet. Vogt agiert sehr textbezogen und „mischt“ und je nach Bezugnahme die Stimme passend ab. Sein Tenor ist tragfähig, seine Bühnenpräsenz stark."

Dazu ein spannendes und intensives Dirigat von Cornelius Meister. Das Orchester ausgezeichnet, auffallend schön speilend die Hörner 

Die Ortrud von Tanja Ariane Baumgartner sehr gut und kraftvoll - wirklich eine Böse, aber souverän und nicht geifernd. 

Sara Jakubiak war am Beginn nicht rollendecken, außerdem wechselten ausgezeichnet Phasen mit kurzen schwächeren ab, sie kam allerdings immer besser in Fahrt - der zweite und vor allem der dritte Akt lagen ihr besser.

Johan Reuter ein schöner warmer Telramund, sehr großer Mann, was in dieser Rolle hilft

Diese Vorstellung war offensichtlich besser als die erste in der Serie - wie so oft.



siehe auch
Dominik Troger

Musikalische LeitungCornelius Meister
InszenierungAndreas Homoki
Bühne und KostümeWolfgang Gussmann
LichtFranck Evin
DramaturgieWerner Hintze
Heinrich der VoglerKwangchul Youn
LohengrinKlaus Florian Vogt
Elsa von BrabantSara Jakubiak
Friedrich von TelramundJohan Reuter
OrtrudTanja Ariane Baumgartner
Der Heerrufer des KönigsAdrian Eröd

Oberton String Octet, 23. Juni 2021, Schubertsaal

 Ein sehr netter Mittag.

Ein schöner Schostakowitsch, Schubert auch als Streichoktett ein Genuss - eine andere Sichtweise, vor allem da Töne lauter werden können.

Zum Schluss als Schlager der Mendelssohn - Primgeiger Jevgēnijs Čepoveckis hat einen wirklich schönen Ton. Es war eine Freude zuzuhören, manchmal war die Spannung weg.


INTERPRETEN

Oberton String OctetStreichoktett

Jevgēnijs ČepoveckisVioline
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«

Veronika BreceljVioline

Katarina KutnarVioline

Alberto StiffoniVioline

Serhii ZhuravlovViola

Hanga FehérViola

Floris FortinVioloncello

Dorottya StandiVioloncello

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch

Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 (1924–1925)

Franz Schubert

Sonate B-Dur D 960 (2. Satz: Andante sostenuto in Bearbeitung von Alberto Stiffoni) (1828)

Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichoktett Es-Dur op. 20 (1825)

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Zugabe:

Astor Piazzolla

Adiós Nonino (Bearbeitung für Streichoktett: Oberton String Octet) (1959)

Montag, 21. Juni 2021

Julia Hagen / Igor Levit, 10. Juni 2021, Konzerthaus

Die junge Julia Hagen spielt schon perfekt, wobei es immer besser wurde. Der Schostakowitsch war toll-

Die Zugabe war dann das allerbeste.

Igor Levit kann auch Kammermusik - super


INTERPRETEN

Julia HagenVioloncello
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«

Igor LevitKlavier

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven

Sonate F-Dur op. 5/1 für Violoncello und Klavier (1796)

Claude Debussy

Sonate d-moll für Violoncello und Klavier (1915)

Dmitri Schostakowitsch

Sonate d-moll op. 40 für Violoncello und Klavier (1934)


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Zugabe:

Johannes Brahms

Minnelied op. 71/5 (Bearbeitung für Violoncello und Klavier) (1877)

Dienstag, 8. Juni 2021

Schumann Quartett, 6. Juni 2021, Konzerthaus

Ein sehr gutes Konzert, schöner Haydn, sehr interessanter Ives, und Schumann, ein bisserl fad im letzten Satz. Aber nicht böse, dieses Ensemble wieder zu hören.

Es war ihr erstes Konzert nach dem lockdown, daher waren sie selig wieder unf vor allem in Wien zu spielen


INTERPRETEN

Schumann Quartett

Erik SchumannVioline

Ken SchumannVioline

Liisa RandaluViola

Mark SchumannVioloncello

PROGRAMM

Joseph Haydn

Streichquartett Es-Dur Hob. III/27 (1771)

Charles Ives

Streichquartett Nr. 1 »From the Salvation Army« (1897–1899)

***

Robert Schumann

Streichquartett A-Dur op. 41/3 (1842)

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Zugabe:

Johann Sebastian Bach

Contrapunctus I (Die Kunst der Fuge BWV 1080) (1742 vor/1745 ca.)