Montag, 23. September 2019

Cabaret, 21. September 2019, Volksoper


Ein rundum gelungener Abend in der Volksoper. Ein gut aufgelegtes Orchester und Dirigent, dazu erstklassige Musicaldarsteller. Besonders hervorzuheben Bettina Mönch als Sally und Ruth Brauer als Conférencier, der im Musical wesentlich mehr zu tun hat als im Film! Auch das ältere Liebespaar, das nicht zusammenkommen darf, der Jude Schultz, Direktor Meyer und Frl. Schneider, Dagmar Hellberg haben sehr gut gefallen, wobei ihr Lied zu Herzen gegangen ist. Die Kit Kat Besatzung hat sehr unterhaltsam und gut getanzt und gesungen!

siehe auch:
Meinhard Rüdenauer
Heinrich Schramm-Schiessl

Dirigent Lorenz C. Aichner
Regie Gil Mehmert
Choreographie Melissa King
Bühnenbild Heike Meixner
Kostüme Falk Bauer
Licht  Michael Grundner
Conférencier Ruth Brauer-Kvam
Sally Bowles Bettina Mönch
Clifford Bradshaw Jörn-Felix Alt
Fräulein Schneider Dagmar Hellberg
Herr Schultz Robert Meyer
Fräulein Kost Johanna Arrouas
Ernst Ludwig Peter Lesiak
Max Jakob Semotan
Piccolo Matthias Trattner
Kit Kat Girl Marianne Curn
Kit Kat Girl Paulina Plucinski
Kit Kat Girl Anja Štruc
Kit Kat Girl Katharina Wollmann
Kit Kat Girl Eva Zamostny
Kit Kat Boy Jurriaan Bles
Kit Kat Boy Martin Enenkel
Kit Kat Boy Maximilian Klakow
Kit Kat Boy Kevin Perry

Freitag, 20. September 2019

Festkonzert 70 Jahre Jeunesse, 19. September 2019, Musikverein

Das Programm begann mit der Gebutstagsfanfare von Matthias Werner, ein sehr eingängiges Stück, großteils von Federspiel gespielt, das nahtlos in 3. Leonoren Ouverture überging. Sehr schön gespielt.
Dann die großen Reden - Stadträtin Kaup-Hasler (verschwand dann sofort), SC Meindl aus dem Kunstbereich und Thomas Angyan.
Dann drei Tänze von Bernstein - unterhaltsam wie immer bei Bernstein.  Abschließend die Chorphantasie von Beethoven. Sehr guter Pianist, das Stück insgesamt aber fad:
Markus Poschner dirigierte sehr gut ein aufmerksames Orchester, das sichtlich Spaß an der Sache hatte.

Interpreten

  • Wiener Jeunesse Orchester
  • Chorus sine nomine
  • Neue Wiener Stimmen
  • Federspiel
    • Frédéric Alvarado-Dupuy Klarinette
    • Simon Zöchbauer Trompete
    • Philip Haas Trompete
    • Ayac Jiménez-Salvador Trompete
    • Thomas Winalek Posaune
    • Matthias Werner Posaune
    • Roland Eitzinger Tuba
  • Aaron Pilsan Klavier
  • Claire Elizabeth Craig Sopran
  • Michaela Resch Sopran
  • Magdalena Rüker Alt
  • Martin Mairinger Tenor
  • David Hemetsberger Tenor
  • Stefan Zenkl Bass
  • Markus Poschner Dirigent

Programm

  • Matthias Werner Imogen & Posthumus / Geburtstagsfanfare
  • (UA, Auftragswerk der Jeunesse)
  • Ludwig van Beethoven Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a
  • Ansprachen
  • Leonard Bernstein Three Dance Episodes (On the Town)
  • Ludwig van Beethoven Fantasie c-Moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester

Montag, 16. September 2019

Hoffmanns Erzählunggen, 15. September 2019, Staatsoper


Eine wesentlich bessere Aufführung als die erste der Serie. Diesmal ha alles geklappt. Chaslin souverän, die Sänger(innen) alle ausgezeichnet. Wieder Korchak toll, auch Olga Peretyako in allem besser.

siehe auch
Hoffmanns Erzählungen, 5. September 2019


Dirigent Frédéric Chaslin
Inszenierung Andrei Serban
Ausstattung Richard Hudson
Choreographie Niky Wolcz
Hoffmann Dmitry Korchak
Muse/Nicklausse Gaëlle Arquez
Lindorf/Coppélius/Miracel/Dapertutto Luca Pisaroni
Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio Michael Laurenz
Olympia Olga Peretyatko
Antonia Olga Peretyatko
Giulietta Olga Peretyatko
Drei Frauen im Epilog Olga Peretyatko

Margarita Gritskova

Diana Nurmukhametova
Stimme der Mutter Zoryana Kushpler
Spalanzani Igor Onishchenko
Nathanaël Lukhanyo Moyake
Crespel Dan Paul Dumitrescu
Luther Alexandru Moisiuc
Hermann Samuel Hasselhorn
Schlémil Clemens Unterreiner

Königin von Saba, 13. September 2019, Stiftskirche Klosterneuburg


Die Oper "Die Königin von Saba" ist eine erstaunliches Werk. Ein ordentliches Libretto, besser als manches was immer gespielt wird, und eine sehr schöne, etwas schwülstige Musik, die aber zum Thema passt. Leider in der Versenkung verschwunden. Sie biete schöne Arien und Ensembles. Ist eine echte Sängeroper.
Ich zitiere Sinkovicz zu dem Thema "Wiederentdeckung":
Einen Beitrag dazu zu leisten, ist für „freie Gruppen“ das edelste Unterfangen und könnte immer wieder die Grundlage für Remakes einstiger Zugstücke ins große Repertoire bilden. Übertrieben ambitionierte Regiekonzepte stehen der Akzeptanz weniger bekannter Werke aber entgegen.

Daher ist die Regie  und das Programm eine "Friedensoper" zu inszenieren nicht richtig und ist auch vollig daneben gegangen.
Geblieben ist eine gute Aufführung in einem sehr schönen Ambiente. Es war eine große Leinwand gespannt, auf die auch die Sänger projeziert wurden, was sehr schön war. Gesungen ordentlich, aber nicht sehr gut. Am besten hat mit Alessandra di Giorgio gefallen, auch der Tenor Hans-Georg Priese konnte gefallen.




siehe auch:
Manfred A. Schmid


Donau Philharmonie Wien
Manfred Müssauer


Königin von Saba                        Nadja Korovina
Astaroth, ihre Gefährtin              Alessandra di Giorgio
König Salomon                           Axel Wolloscheck
Assad, sein Heerführer                Hans-Georg Priese
Sulamith, dessen Braut                Rebecca Broberg
Hohepriester, ihr Vater            Maximilian Michailovsky

Freitag, 13. September 2019

Schüttengruber - Orgel, 8. September 2019, Jesuitenkirche

Ines Schüttengruber bot uns ein abwechslungsreiches Programm ausgezeichnet dar, wobei Planyavsky uns Sauseng mit am besten gefielen





ORGEL ORGAN
INES SCHÜTTENGRUBER

Marcel Dupré (1886-1871)
Prelude et Fugue en Si-Majeur op. 7/1

aus: Vepres du commun des tetes de la Sainte Vierge op. 18
Ave Maris Stella 1: When the Salutation Gabriel Has Spaken
Ave Maris Stella 2:          Jesus T ender Mother, Make Thy Supplication
Ave Maris Stella 3: So Now as We Joumey, Ald Our Weak Endeavor
Ave Maris Stella 4: Amen (Finale)

Peter Planyavsky (*1947)
Perpetuum  mobile

Wolfgang Sauseng (*1956)
Ballo per organo

Maria Salamon (*1989)
Im-Puls
I. Andante, Im-Puls
II. Pastorale, piu vivo
III. Allegro

Maurice Durufle (1902-1986)
Choral varie sur le theme du „Veni Creator" op. 4

Dienstag, 10. September 2019

Don Carlos, 9. September 2019, Staatsoper


Ein ausgezeichneter Abend, mehr als nur Repertoire. Der Dirigent Jonathan Darlington eigentlich sehr gut, manchmal aber zu langsam, vor allem für die Sänger!
Die Solisten alle wunderbar. Als Krönung ein bestens disponierter René Pape als Phillip! Auch war das Duett mit dem Großinquisitor wirklich beeindruckend, Dmitry Ulyanov ist viel besser als die bisherigen (Halvarsson, Moisiuc). Anja Harteros lief erst gegen Ende zu ihrer Form auf, davor nicht so toll, hingegen konnte Elena Zhidkova von Anfang an überzeugen, besser als das letzte Mal. Fabio Sartori ist mit schöner Stimme und nicht so schöner Statur ausgestattet, aber viel besser als Vargas. Simon Keenlyside ausgezeichnet, ein wenig rauhe Stimme.
Immer wieder mitgenommen von der Intensität der Musik!



siehe auch:
Don Carlo, 2. Juni 2016
Don Carlo, 21. Juni 2017
Valentino Hribernig-Körber 


Dirigent Jonathan Darlington
Regie Daniele Abbado
Bühnenkonzeption Graziano Gregori
Bühne Angelo Linzalata
Kostüme Carla Teti
Licht Alessandro Carletti
Regiemitarbeit Boris Stetka
Choreographie Simona Bucci
Philipp II. René Pape
Don Carlo Fabio Sartori
Rodrigo Simon Keenlyside
Der Großinquisitor Dmitry Ulyanov
Elisabeth von Valois Anja Harteros
Prinzessin Eboli Elena Zhidkova
Ein Mönch Jongmin Park
Tebaldo Margarita Gritskova
Lerma/Herold Jinxu Xiahou
Stimme vom Himmel Diana Nurmukhametova

Freitag, 6. September 2019

Hoffmanns Erzählungen, 5. September 2019, Staatsoper


Ich war eigentlich sehr zufrieden mit dem Abend. Es war eine erste Aufführung einer Serie. Frédéric Chaslin dirigierte solide, gut. Es holperte aber öfters, vor allem der Chor war ziemlich unpräzise, es wurde aber im Laufe des Abends besser.
Dmitry Korchak ist wirklich ein wunderbarer Hofmann, er hat alles für einen Weltklassesänger. Dazu eine ausgezeichnete Olga Peretyatko. Ihre Olympia war wunderbar, die Antonia etwas schwächer und die Giulietta großartig. Gaëlle Arquez eine gute Niklausse. Wieder erfreulich ausgezeichnet Michael Laurenz, er nützte seine Arie wirklich aus um sich zu profilieren. Luca Pisaroni allerdings mit leichten Schwächen, er ist nicht dämonisch genug. Er ist eher bei Mozart oder Rossini zu hause. 
Die Inszenierung wirklich besonders gelungen und unterhaltsam.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal und hoffe, dass die kleinen Problemchen dann nur der 1. Aufführung geschuldet sind.

siehe auch:
Renate Wagner

Dirigent  Frédéric Chaslin 
Inszenierung  Andrei Serban
Ausstattung  Richard Hudson
Choreographie  Niky Wolcz

Hoffmann Dmitry Korchak 
Muse/Nicklausse Gaëlle Arquez 
Lindorf/Coppélius/Miracel/Dapertutto Luca Pisaroni 
Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio Michael Laurenz 
Olympia Olga Peretyatko 
Antonia Olga Peretyatko 
Giulietta Olga Peretyatko 
Stimme der Mutter Zoryana Kushpler 
Spalanzani Igor Onishchenko
Nathanaël Lukhanyo Moyake 
Crespel Dan Paul Dumitrescu 
Luther Alexandru Moisiuc 
Hermann Samuel Hasselhorn 
Schlémil Clemens Unterreiner