Donnerstag, 22. Februar 2024

Belcea-Quartett, 21. Februar 2024, Mozartsaal

Ein etwas enttäuschender Abend, das Quartett spielte zwar in gewohnter Inensität, allerdings gerieten alle Stücke sehr hart und unbarmherzig. Corina Belcea liess auch recht schnell spielen. Darüberhinaus war das Stück von Anderson zwar nett, aber mehr auch nicht - der 2. Satz gelang am besten. Auch kann ich offensichtlich mit den späten Quartetten von Beethoven nichts anfangen.


BESETZUNG

Belcea Quartet

Corina Belcea, Violine

Suyeon Kang, Violine

Krzysztof Chorzelski, Viola

Antoine Lederlin, Violoncello

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven

Streichquartett c-moll op. 18/4 (1799)

Julian Anderson

Streichquartett Nr. 4 (EA)
Kompositionsauftrag von Fundação Calouste Gulbenkian, Wigmore Hall, Mogens Dahl Koncertsal, Elbphilharmonie Hamburg und Wiener Konzerthaus

***

Ludwig van Beethoven

Streichquartett Es-Dur op. 127 (1822–1825)

Samstag, 17. Februar 2024

Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / Carydis, 16. Februar 2024, Konzerthaus

Eine sehr interessante Programmierung. eine sehr schwebende Einleitung mit dem Psalmom für Streichorchester, dann ein gewaltiger Bruckner mit tollem Chor, die Solisten schwach, außer Simon Bode (nach ein paar falschen Tönen zu Beginn). Die Damen ???????

Nach der Pause als Einleitung das Perger Präludium und ein sehr ordentlicher, aber nicht besonders schöner Berlioz, das Englischhorn/Oboen Solo haben mir gar nicht gefallen.

Constantinos Carydis hat sehr gut dirigiert.

BESETZUNG

Wiener Symphoniker

Wiener Singakademie
Einstudierung: Heinz Ferlesch

Robert Kovács, Orgel

Louise Alder, Sopran

Sophie Harmsen, Alt

Simon Bode, Tenor

Christof Fischesser, Bass

Constantinos Carydis, Dirigent

PROGRAMM

Arvo Pärt

Psalom (Fassung für Streichorchester) (1991/1995)

Anton Bruckner

Te Deum (1881–1884)

***

Präludium C-Dur »Perger Präludium« (1884)

Hector Berlioz

Symphonie fantastique. Episode de la vie d'un artiste op. 14 (1830)

ANMERKUNG

Florian Boesch, Bassbariton, 15. Februar 2024, Mozartsaal

Florian Boesch mit Malcolm Martineau ein tolle Gespann, Boesch brauchte ein bisserl, dann aber in großer Form, besonders nach der Pause mit Schumann könnte er uns betören! Und auch die Zugaben waren vom feinsten!


BESETZUNG

Florian Boesch, Bassbariton

Malcolm Martineau, Klavier

PROGRAMM

Johannes Brahms

Mit vierzig Jahren ist der Berg op. 94/1 (1883)

Sonntag op. 47/3 (1859/1860 ca.)

Es schauen die Blumen op. 96/3 (1884)

Blinde Kuh op. 58/1 (1871)

Sehnsucht op. 14/8 »Mein Schatz ist nicht da« (1858)

Dein blaues Auge op. 59/8 (1873)

Kein Haus, keine Heimat op. 94/5 (1884 ?)

Die Trauernde op. 7/5 (1852)

Schwermut op. 58/5 (1871)

Es steht ein Lind (Deutsche Volkslieder 1894 Nr. 41) (1894)

Heimweh II op. 63/8 »O wüsst' ich doch den Weg zurück« (1874)

Othmar Schoeck

Die Einsame op. 10/2 (1907)

Warum sind denn die Rosen so blass op. 4/2 (1906)

Seh ich den Pilgrim op. 19b/7/4 (Venezianische Epigramme) (1906)

Bei der Kirche op. 7/1 (1905)

Winternacht op. 30/3 (1918)

Ravenna op. 24b/9 (Zehn Lieder) (1906–1915)

Das bescheidene Wünschlein op. 24a/7 (Zehn Lieder) (1910)

***

Robert Schumann

Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39 (1840)


Zugaben:

Robert Schumann

An die Türen will ich schleichen op. 98a/8 (Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister) (1849)

Nachtlied op. 96/1 (Lieder und Gesänge) »Über allen Gipfeln« (1850)

Il trittico, 14. Februar 2024, Staatsoper

Elena Stikhina konnte in beiden Rollen wieder überzeugen, wunderbar! Dazu ein Carlos Alvarez in sehr guter Verfassung. Im Mantel waren neben allen Nebenrollen auch der Luigi von Joshua Guererro sehr ansprechend.
Michaela Schuster machte mit Stikhina das große Duett zu einem Ereignis, die  Bösartigkeit gegen die Hoffnung war großes Kino, die Schwestern alle sehr ordentlich und schön gesungen.

Der Gianni Schicchi ausgesprochen unterhaltsam.

Ausgezeichnet dirigiert von Philippe Jordan!

Ein wahrlich schöner Abend

BESETZUNG 14.02.2024

IL TABARRO

Musikalische LeitungPhilippe Jordan
InszenierungTatjana Gürbaca
BühneHenrik Ahr
KostümeSilke Willrett
LichtStefan Bolliger
KostümmitarbeitCarl-Christian Andresen

SUOR ANGELICA

KostümmitarbeitCarl-Christian Andresen
Schwester AngelicaElena Stikhina
Die FürstinMichaela Schuster
Die ÄbtissinMonika Bohinec
Die Lehrmeisterin der NovizenJuliette Mars
Die Schwester EiferinDaria Sushkova
Schwester GenovieffaFlorina Ilie
Die Schwester PflegerinAlma Neuhaus
1. AlmosensucherinAnna Bondarenko

GIANNI SCHICCHI

Gianni SchicchiCarlos Álvarez
Lauretta, seine TochterFlorina Ilie
Zita, Base des BuosoMichaela Schuster
Rinuccio, Neffe der ZitaBogdan Volkov
Gherardo, Neffe des BuosoAndrea Giovannini
Nella, seine FrauAnna Bondarenko
Betto di Signa, Buosos SchwagerMartin Häßler
Simone, Buosos VetterDan Paul Dumitrescu
Marco, sein SohnAttila Mokus
La Ciesca, Marcos FrauDaria Sushkova
Maestro Spinelloccio, ArztHans Peter Kammerer
Amantio di Nicolao, NotarSimonas Strazdas

Mittwoch, 14. Februar 2024

Budapest Festival Orchestra / Kholodenko / Iván Fischer, 13. Februar 2024, Konzerthaus

Eine kurze tänzerische Einleitung und dann ein sehr schönes Klavierkonzert. Elegant und upointiert mit extrem ruhiger Handhaltung von Khodolenko gespielt. Toll ihm zuzuschauen. Ivan Fischer sehr musikantisch dirigiert, das Orchester ausgezeichnet, die Oboe leider im langsamen Satz zu leise! Das Cellosolo toll gespielt.

Leider zur Pause gegangen (Müdigkeit der älteren Begleitung)

BESETZUNG

Budapest Festival Orchestra

Vadym Kholodenko, Klavier

Iván Fischer, Dirigent

PROGRAMM

Johannes Brahms

Ungarischer Tanz Nr. 10 F-Dur (Fassung für Orchester) (1868/1873)

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–1881)

***

Ungarischer Tanz Nr. 7 F-Dur (Bearbeitung für Orchester) (1868)

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)

Montag, 12. Februar 2024

Cavalleria rusticana/Bajazzo, 8. Februar 2024, Musiktheater Linz

 Eine interessante Inszenierung, die mir recht gut gefallen hat, die verschiebbaren Wände, die Räume waren im Prinzip gut, beim Bajazzo naja, das "Publikum" sah die Bühne nicht!
Dirigiert von Calesso sehr gut, der Abend brauchte generell ein bisserl bis er peppte.
Manuela Leonhartsberger sang eine achtbare Santuzza, Adam Kim verhaute die Auftrittsarie ein bisserl, war effektfrei, die anderen sehr in Ordnung

Sung-Kyu Park ausgezeichneter Tenor, beide Rollen wunderbar gesungen und gespielt! Sowohl Turiddu als auch Canio haben mir sehr gefallen.
Erika Eloff eine congeniale Nedda, wie immer darstellerisch und sängerisch super.
Im Bajazzo sang Adam Kim wieder sehr gut, Martin Achreiner gefiel mir nicht.


LEITUNG

Musikalische Leitung
Enrico Calesso
Inszenierung
Alexandra Liedtke
Bühne
Raimund Orfeo Voigt
Kostüme
Su Bühler
Dramaturgie
Anna Maria Jurisch
Chorleitung
Elena Pierini
Leitung Extrachor
David Alexander Barnard
Leitung Kinder- und Jugendchor
Elena Pierini
Nachdirigat
Claudio Novati


BESETZUNG

CAVALLERIA RUSTICANA
Santuzza, eine junge Bäuerin
Manuela Leonhartsberger
Turiddu, ein junger Bauer
Sung-Kyu Park
Lucia, seine Mutter
Christa Ratzenböck
Alfio, Fuhrmann
Adam Kim
Lola, seine Frau
Angela Simkin
Lolas Sohn
Philipp Teufelberger

PAGLIACCI (DER BAJAZZO)
Nedda, Jahrmaktsschauspielerin, Ehefrau von Canio, in der
Erica Eloff
Canio, Chef des Ensembles, in der Komödie Pagliaccio
Sung-Kyu Park
Tonio, der Tölpel, Komödiant, in der Komödie Taddeo
Adam Kim
Peppe, Komödiant, in der Komödie Arlecchino
Jonathan Hartzendorf
Silvio, Bauer
Martin Achrainer
Erster Bauer
Laurin Siebert
Ulf Bunde
Zweiter Bauer
Zachary McCulloch
Sergey Kanygin

Chor des Landestheaters Linz
Extrachor des Landestheaters Linz
Kinder- und Jugendchor des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz